Nun stand der Besuch des Petrified Forest National Parks im Staat Arizona, in der Nähe von Holbrook, an (34 Kilometer von Holbrook bis zum Rainbow Forest Museum).
Die Landschaft dorthin war flach, die Straße wellig.
Es gibt sogar Fahrzeugkontrollen an den Ausfahrten und harte Strafen. Umso witziger fanden wir, dass auf der Anfahrtsstrecke zum Park zahlreiche Händler versteinertes Holz und aus diesem gearbeitete Gegenstände zum Verkauf anboten.
Kurz vor dem Park gibt es ein von den Navajo-Indianern geführtes Museum, einen Verkaufsladen und eine Übernachtungsmöglichkeit für Zelte und Wohnmobile.
Wir fuhren weiter zum Südeingang des Nationalparks und nutzten erneut unseren „America The Beautiful Pass“. Der Park wurde bereits 1962 gegründet und umfasst eine Fläche von fast 900 km².
Zunächst besuchten wir das Rainbow Forest Museum und Visitor Center, das uns mit einer interessanten Ausstellung und einem hochwertigen Film, in dem phantasievoll mit dem Thema „Zeit“ umgegangen wurde, über den Park informierte.
Dimorphodon |
Der „Dimorphodon“ war ein kleiner Flugsaurier, der etwa zwei Kilogramm wog, eine Flügelspannweite von einem Meter besaß und mit zwei „Arten von Zähnen“ ausgestattet war.
Der „Placerias Hesternus“, ein Landwirbeltier; er war ein bis zu drei Meter langer und rund eine Tonne schwerer Pflanzenfresser, der dem heutigen Flusspferd ähnlich sah.
Der „Metoposaurus“ war eine zu den Amphibien gerechnete „Großeidechsenart“ (mindestens 450 kg) mit einem auffallend breiten Kopf und scharfen Zähnen.
Gute Erklärung, wie das Holz überhaupt versteinert werden konnte, lieferten detaillierte Schautafeln.
Nachdem das abgestorbene Holz mit Sedimenten bedeckt worden war, sickerte Kieselsäure haltiges Grundwasser in die Baumstämme ein.
Direkt hinter dem Visitor Center ist ein 600 Meter langer Rundweg angelegt, auf dem besondere Exemplare des versteinerten Holzes gezeigt werden. Der Rundweg trägt den Namen „Giant Log Trail“. Der Rundweg liegt im „rainbow forest“, da das versteinerte Holz durch seine Farbenvielfalt an einen Regenbogen erinnert.
Auf der gegenüberliegenden Seite hätten wir einen 3,2 Kilometer langen Rundweg zum „Agate House“, ein aus „petrified wood“ konstruierter pueblo, laufen können, was wir aber wegen der Temperaturen um 38° ausließen.
Wir nutzten hingegen die 42 Kilometer lange Parkstraße bis zum nächsten Halt - „chrystal forest“.
Hier kann man einen 1,2 Kilometer langen Rundweg laufen, der wiederum tolle Exemplare von sehr farbenfrohem versteinertem Holz zeigt.
„Agate Bridge“ war ein weiterer Stopp, wo man auf einen 34 Meter langen, versteinerten Holzstamm trifft, der über einem ausgetrockneten Bachbett liegt. Er ist heute mit etwas Beton unterstützt, damit er auch noch die nächsten Jahrhunderte in seiner Gesamtheit „überlebt“ und nicht durchbricht.
„Blue Mesa“. Unter „Mesa“ versteht man geologisch eine Art „Tafelberg“ oder ein „Plateau“, der/das nach Erosionen mit steilen Klippen zu einem Tal abfällt.
[Bitte die Bilder zum Vergrößern anklicken]
Zurück auf der Parkstraße folgten „The Teepees“ - kleinere Berge, die durch ihre Gestalt an die „Tipi-Zelte“ der „Native Americans“ erinnern.
Nach „The Teepees“ kam der „Newspaper Rock“. Von einer Aussichtsplattform schaut man auf einen großen Stein, der an zwei Seiten über 650 Petroglyphen aufweist, einige über 2000 Jahre alt.
Petroglyphen sind keine Felszeichnungen, sondern sie sind in den Stein eingeritzt. Der „Newspaper Rock“ liegt an einem alten Handelsweg und wurde gewissermaßen zum Austausch von Informationen genutzt.
Wir fuhren vorbei an ein paar Pueblo-Ruinen („Puerco Pueblo“), querten dann die durch den Park fahrende Eisenbahnlinie (Burlington Northern Santa Fé Railway) und die Interstae 40.
So erreichten wir den „Memorial Point“ für die Route 66 im Petrified Forest National Park. Im Rahmen der Idee, „Get your kicks on Route 66“, brachte die so genannte „Mother-Road“ einst viele Touristen in den Park. Deshalb bedankt sich der Park mit einem kleinen der Erinnerungen und einer modernen Sitzbank.
- - - - -
gefahrene Kilometer: 80
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Wenn Du auf meinem Blog kommentierst, werden die von Dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu findest Du in meiner Datenschutzerklärung und in der Datenschutzerklärung von Google [https://policies.google.com/privacy?hl=de]
Dieser Blog ist mit Blogspot einem Googleprodukt erstellt und wird von Google gehostet.