Die Landschaft war flach, nur am Horizont waren Berge erkennbar.
Unser erste Halt war nach knapp 35 Kilometern in Antares. Namensgeber ist „Antares“, ein
„gigantischer“ Stern im Sternbild
„Skorpion“, der dem Mars ähnelt. An dieser Stelle wurde 1965 das „Ranchero
Motel“ eröffnet. Die alte Rastanlage ist schon lange aufgegeben und ist nun das
„Antares Road Visitor Center“. Neben vielen künstlerischen Eisenfiguren ist
dort der 4,27 m hohe „Gigantus Headicus“ aufgestellt, der 2004 vom örtlichen
Künstler Gregg Arnold gebaut wurde. Er ist als Touristen-Attraktion gedacht.
1883 bereits wurde an dieser Stelle eine Haltestelle für die Eisenbahn gebaut, sie wurde damals schon Antares genannt. Der National Trail Old Highway wurde erst Anfang 1910 gebaut; er folgte der Eisenbahnlinie.1926 folgte dann die Route 66.
1883 bereits wurde an dieser Stelle eine Haltestelle für die Eisenbahn gebaut, sie wurde damals schon Antares genannt. Der National Trail Old Highway wurde erst Anfang 1910 gebaut; er folgte der Eisenbahnlinie.1926 folgte dann die Route 66.
Knapp zehn Kilometer weiter kamen wir durch den Ort Hackberry, der nach dem Hackberry-Baum [Desert Hackberry (Celtis pallida)] benannt ist. Ursprünglich hieß der Ort "Garden-Spring", von Beale so genannt.
Das ist ist nur ein "Hinweis-Schild" am linken Straßenrand auf den Ort, der eigentlich nur noch aus dem "General Store" besteht.
Dieser wurde 1934 erbaut. Als die Route 66 an Bedeutung zunahm, war hier nicht nur eine Bahnstation, sondern zugleich ein Versorgungspunkt für Reisenden mit Benzin und Proviant.
Erst 1992 eröffnete Bob Waldmire den Store wieder als Informationszentrum und Souvenirladen.
1998 kauften ihn John und Kerry Pritchard.
2016 übernahm Amy Franklin, seit 10 Jahren Mitarbeiterin, den General Store - und beließ alles beim Alten.
Selbst Ken Curtis, alias "Festus Haggen"
gibt es hier als Plakat.
Auf dem Gelände des Stores stehen mehrere Oldtimer aus
den 60er Jahren. Der General Store ist ein Souvenirladen und Visitor Center,
den man allein aufgrund seiner originellen Einrichtungen gesehen haben muss.
Nach wenigen Kilometern folgte der Ort „Valentine“, der heute nur noch wenige Einwohner hat. Wir konnten zwar auch das Straßenschild „Everywhere is Valentine“ finden, aber in Valentine selbst war eigentlich alles nur wenig bis gar nicht bewohnt.
Bei BERT´S Country Dancing dreht man sich schon lange nicht mehr zur Musik
und diese ehemalige Tankstelle verkauft auch kein Benzin mehr.
Verlassen, verfallen und zugewachsen auch diese ehemalige Tankstelle an dieser ehemals so frequentierten Straße.
Eingezäunt und leer -
Auffällig hingegen war die zweigeschossige ehemalige indianische Schule, die bereits 1910 als Schule geschlossen wurde. Sie ist heute noch gut erhalten, weil sie über Jahrzehnte anderweitig genutzt wurde. Heute gehört das Gebäude den Hualapai-Indianern. Sie wollen es restaurieren und wieder verwenden.
Das alte Post-Office von Valentine gibt es nicht mehr; es hatte aber immer viel zu tun. Es erfreute sich Amerika weiter Beliebtheit, weil hier alle Postkarten und Briefe mit einem herzförmigen Poststempel gestempelt wurden - bis ihre Betreiberin durch einen Raubüberfall erschossen wurde.
Der Ort erscheint "aufgeräumt", aber ähnelt sehr einer Geisterstadt!
Kurz nach Truxton begann die Hualapai Indian Reservation, mit dem Hauptort Peach Springs. In Peach Springs haben die Hualapai ein Cultural Center und der Ort hat etliche Geschäfte, Restaurants, Kirchen, Tankstellen und ein Post Office. Die Route 66 führt gewissermaßen als Hauptstraße durch den Ort und man sieht doch noch das eine oder andere ehemalige, verfallene Hotel.
In Peach Springs gab es im 18. Jahrhundert eine Missionsstation von Mönchen aus San Bernadino, die hier an einer Quelle Pfirsichbäume anpflanzten. Die Pfirsichbäume gibt es noch, die Missionsstation ist schon lange Geschichte.
Die Hualapai sind eine sehr aktive "Indianergruppe" und versuchen aktuell, viele Verbesserungen für ihr Volk zu erreichen.
Die alte John Osterman Service Station & ,
von einem schwedischen Emmigranten um 1928 erbaut.
Die ehemalige Peach Spring Trading Post.
Nach Peach Springs folgten die Grand Canyon Caverns, Kalkstein-Höhlen mit einem riesigen touristischen Angebot von „Übernachtung in den Höhlen“ bis hin zu „Night Sky Viewing“.
Mit dem nun folgenden Ort Seligman erreichten wir eines der Highlights der „Historic Route 66“.
Seligman werde ich in einem extra Beitrag beschreiben.
Ash Fork ist ein Ort, der von und mit seinen Steinen lebt, obwohl die Zeiten des Absatzes z.B. 2008 erheblich zurück gegangen waren.
Bereits 1882 mit dem Bau der Eisenbahnlinie gegründet, wurde auch hier ein "Harvey-House"-Hotel gebaut, das Escalante & .
Viele der heute noch stehenden Häuser wurden zur Zeiten der Eisenbahn gebaut, um deren Arbeiter unterzubringen.
Endstation dieser Tagesetappe war die Stadt Williams, wo wir auf dem Canyon Gateway RV Park nächtigten.
Von Williams aus kann man mit einem „Sightseeing-Train“ zum Grand Canyon fahren. Hin- und Rückfahrt dauern jeweils zwei Stunden und man hat dann vier bis fünf Stunden Zeit, um den Grand Canyon zu besichtigen. Wir wollen uns jedoch keiner geführten Tour anschließen, sondern uns Zeit mit der Erkundung lassen.
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Heute gefahrene Kilometer: 230
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