Hier findet man außerdem noch ausführliche Informationen über die so genannten
„Wood Cutter“, die in diesem Areal von 1898 bis 1955 Holz für die Sternwheelers schlugen.
Danach fuhren wir weiter Richtung Carmacks.
Am Ortseingang zweigt links der Campbell Highway,
Highway # 4, ab, der auf überwiegend nicht asphaltierter Straße über Faro nach Watson Lake führt.
Der Highway ist nach Robert Campbell, einem Hudson Bay Company-Händler, benannt. Er ist als der erste weiße Mann bekannt, der das Yukon-Gebiet ab 1843 nach einer „Westroute“ erforschte und eine Kette von Handelsposten aufbaute.
Ein Werbeschild des Campgrounds aus früheren Tagen
Dann überquerten wir den Yukon und fuhren
in den Ort Carmacks.
Der Ort Carmacks war während der „Sternwheeler-Zeit“ ein wichtiger
Stopp und hatte das Glück nach dem Bau des North Klondike Highways nicht in der
Vergessenheit zu versinken, weil es erstens direkt am Highway liegt und
zweitens aufgrund seiner guten Position zwischen Dawson City und Whitehorse ein
optimaler Zwischenstopp auch für heutige Reisende ist. Das zeigt sich z.B. bei
dem schön gestalteten „Hotel Carmacks“.
In Carmacks kamen wir zunächst zum Tage Cho
Hudän Interpretive Centre, das über die
Lebensweise der „little salmon people“, Northern Tutchone First Nation, informiert. Es wird auch ein Zelt aus Elchhaut gezeigt, aber auch viele Informationen zu Mammuts kann man hier finden.


Hier befindet sich auch der Endpunkt der „historic walking tour“ von Carmacks. Wir fuhren allerdings diese Tour mit dem RV, da sich die zu besichtigenden Punkte Kilometer voneinander entfernt befinden, -

und der Regen nicht aufhören wollte.
Lebensweise der „little salmon people“, Northern Tutchone First Nation, informiert. Es wird auch ein Zelt aus Elchhaut gezeigt, aber auch viele Informationen zu Mammuts kann man hier finden.
Hier befindet sich auch der Endpunkt der „historic walking tour“ von Carmacks. Wir fuhren allerdings diese Tour mit dem RV, da sich die zu besichtigenden Punkte Kilometer voneinander entfernt befinden, -
und der Regen nicht aufhören wollte.
Zunächst einmal wird dazu eingeladen, auf einem Holzsteg, dem „Waterfront Boardwalk“, eine Wanderung
entlang des Yukon zu machen. Es gibt viele kleine Aussichtsplattformen und bei
schönem Wetter sicherlich ein attraktives Angebot.
Carmack‘s Roadhouse.
Zahlreiche weitere „Cabins“ erinnern an diese Zeit, z.B. die „Hazel Brown Cabin“.
Auch sie wurde Ende der 1990er
Jahre restauriert und so vor dem gänzlichen Verfall gerettet.
Am Ortsende kamen wir zum „Nordenskiold Cemetery“ am
gleichnamigen Fluss. Leutnant Schwatka, der die Region (1883 - 1885) erkundete, benannte den Fluss nach dem schwedischen Arktisforscher Adolf ErikNordenskiold.
Es war eine der insgesamt 52 „Stoppmöglich-keiten“ zwischen Whitehorse und Dawson City zurzeit der „Kutschenroute“ (Overland Trail) - damals bei Mile 99 - und bot Übernachtung und Essen für die Reisenden an.
Der Zahn der Zeit hat an diesem Gebäude genagt. Das Dach wurde abgebaut und dem Roadhouse in Carmacks aufgesetzt;
beim Highway-Bau in den 50er Jahren wurden alle damals noch stehenden Nebengebäude abgerissen; aber es bleibt ein
malerisches Fotomotiv - mit viel Geschichte.
Auf unserer Weiterfahrt passierten wir die Twin Lakes.
Nach weiteren 25 Kilometern kamen wir an einer Haltebucht an, in der Schilder über den Conglomerate Mountain (1.024 m) informieren. Er ist, wie z.B. auch die Felsen bei den Five Finger Rapids, vor ca. 185 Millionen Jahren (Jura-Zeit) entstanden.
Es dauerte noch einmal 15 Kilometer, und wir erreichten die Braeburn Lodge.
Die Werbung „World Famous Cinnamon Bun“ begrüßte uns schon ein gutes Stück vorher. Die „Zimtschnecken“ hielten, was sie versprachen, und „eine würde tatsächlich für eine kleine Familie reichen“. Immerhin nennt die Lodge auch ihre Kleinflug-Landebahn „Cinnamon Bun Strip“.
Die Werbung „World Famous Cinnamon Bun“ begrüßte uns schon ein gutes Stück vorher. Die „Zimtschnecken“ hielten, was sie versprachen, und „eine würde tatsächlich für eine kleine Familie reichen“. Immerhin nennt die Lodge auch ihre Kleinflug-Landebahn „Cinnamon Bun Strip“.
(richtig) wandern - auf den Spuren des alten
Overland-Trails.
Der nächste für uns sehr interessante Punkt war die „Fox Lake Burn Rest Area“.
Viele Informationstafeln beleuchten verschiedenste Aspekte, die bei einem „wildfire“ eine Rolle spielen. Das Feuer ereignete sich 1998 und wurde durch „unachtsame“ Camper ausgelöst, die ihr Lagerfeuer nicht richtig gelöscht hatten. Nur die Löscharbeiten kosteten damals mehr als 2,5 Millionen Dollar, der Schaden an der Natur ist da nicht einmal mitgerechnet.
Auch nach 20 Jahren erholt sich der Wald erst langsam. Mit zu den Erstbesiedlern nach dem Brand gehört der "Fireweed", der hier bereits seine grünen Blätter in herbstliches Rot getauscht hat.
Wieder zurück auf dem Alaska Highway!
Für uns persönlich spielte jedoch auch eine große Rolle, dass wir mit dem Erreichen von (City Centre =) Whitehorse "die große Acht“ geschlossen hatten. Wir fuhren vor vielen Wochen von hier Richtung Nordwesten, natürlich mit verschiedenen Abstechern, über Tok und Delta Junction nach Fairbanks. Von dort ging es nach Süden Richtung Anchorage und wieder Richtung Nordosten über Tok nach Dawson City und anschließend Richtung Südenosten zurück nach Whitehorse.
Ein einmaliges Erlebnis, das wir niemals vergessen werden!
Aber, unsere Reise durch Kanada geht ja noch weiter!
Aber, unsere Reise durch Kanada geht ja noch weiter!
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