Für die Etappe bis Moab rechneten wir knapp 160 Kilometer.
Zum ersten Mal nach langer Zeit konnten wir schon nach kurzer Fahrstrecke ein paar bewirtschaftete Felder erspähen. Besonders schön und farbenprächtig war ein Feld, das mit kleinen Sonnenblumen bewachsen war.
Der kleinere Ort Monticello, ebenfalls von Mormonen gegründet, der nach 45 Kilometern folgen sollte, hat nur 2.000 Einwohnern, ist aber der Verwaltungssitz des San Juan County.
Immer wieder kamen wir an interessanten Gesteinsformationen vorbei,
wie zum Beispiel am „Church Rock“, einem Einzelfelsen von recht interessanter Gestalt.
Church Rock |
Danach folgte ein origineller touristischer Zwischenstopp bei „Hole N‘‘ The Rock“ & - man beachte die etwas eigenwillige Schreibweise. Riesige weiße Buchstaben, auf die dortige Felswand gemalt, laden zum Besuch dieses Ortes ein.
Es handelt sich um einen touristisch geprägten Ort mit insgesamt drei „Giftshops“ - „rock store“, „trading post“ und „general store“.
Während der Ausgrabe-Arbeiten „meisselte“ Albert auf der Außenseite eine Skulptur von Franklin D. Roosevelt in die Felswand.
Dann wurde der gesamte Komplex an die Familie Hansen verkauft, die ihn auch heute noch betreibt - allerdings ohne Lokal. Aber sie bieten gegen Eintritt ($ 6,50 Pro Erwachsener) eine etwa 15 Minütige Besichtigungstour durch die 14 Höhlenräume an.
Auf dem Außengelände kann man einen kleinen Zoo besuchen (ebenfalls gegen Eintritt) und kuriose Holzgebäude aus der Zeit der Minenarbeiter anschauen. Hinter der Felsenwohnung liegt ein kleines Tal, in dem einst Minenarbeiter aus der Region in einer kleinen Siedlung lebten.
Von der Siedlung ist noch ein wenig erhalten, so findet man ein Metallgefängnis oder ein zweistöckiges „Outhouse“, wo der Chef im Obergeschoss auf die Toilette ging.
Das ganze Areal wird zusätzlich durch zahlreiche Stein- und Metallskulpturen des alternativen und humorvollen lokalen Künstlers Lyle Nichols bereichert.
Weiter fuhren wir Richtung Moab; wieder eine einst von Mormonen gegründete Stadt. Während man 1920 sogar Öl fand, spielte von 1952 bis 1970 der Uranerz-Bergbau eine große Rolle. Heute lebt die Stadt von den Touristen, einmal den Nationalpark-Besuchern (Arches und Canyonland) und dann vor allem von den Radfahrern - hier besonders den Mountainbikern, denen im Umland tolle Routen angeboten werden.
Mit Moab erreichten auch wir unser Tagesziel.
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Heute gefahrene Kilometer: 160
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