Montag, 17. September 2018

nach Banff


Sehr detaillierte Infos zu dieser Strecke,
dem Icefields Parkway,
kann der Leser auch hier finden:

Wir verließen den Wabasso Campground, mussten jedoch wegen Straßenarbeiten auf dem Highway 93 A wieder zurück Richtung Jasper fahren. Ansonsten hätten wir südwärts auf dieser Straße weiter bis zu den Athabasca Falls fahren können.

Die Sonne zeigte sich am späten Vormittag nur zaghaft.
Wie genossen die Fahrt auf dem "vorwinterlichen" Highway 93, dem Icefields Parkway, den wir mittlerweile schon einige Male bei unterschiedlicher Witterung befahren haben.
Wir passierten diesmal die Athabasca Falls und die Sunwapta Falls.








Erstaunt waren wir, dass die Wanderparkplätze überfüllt waren; Wohnmobile, aber auch PKW kurvten umher und suchten eine leere Lücke.
Nachdem auch wir bemerkten, dass wir so ohne weiteres unser Wohnmobil nicht sicher auf einem freien Parkplatz abstellen können, fuhren wir weiter und nahmen uns vor, dafür in Lake Louise noch einmal ausgiebig Station machen zu wollen.



































Wir näherten uns dem Columbia Icefield

Aus nördlicher Richtung kommend kann man sehr schön die von den Gletschermassen "aufgeschütteten"  steinernen Hinterlassenschaften (Endmuräne) ausmachen.









Der Athabasca-Gletscher
mit dem Columbia Icefield













Auf dem großen Parkplatz am Visitor Centre fanden wir noch ein Stelle mit direktem Blick auf den Gletscher.
Während unserer ausgiebigen Mittagspause konnten wir so dem regen Treiben zusehen.
Hier standen wir - eingeschneit -  am 10. Juni!

In kurzen Abständen fuhren Busse und "snowcoaches" auf den Gletscher, damit die Besucher für einige Zeit sich direkt auf dem Eis aufhalten können.
Eine schmale Stichstraße führt auch vom Icefields Parkway zum "Toe-of-the-Glacier Parkplatz" unterhalb der gut sichtbaren Endmuräne. Von ihm kann man selbst fast bis zum Gletscher wandern. Nur die letzten Meter sind aus Sicherheitsgründen abgesperrt, was aber leider VIELE nicht daran hindert, doch bis zum Eis zu gehen, um sich nicht nur dort per Selfi zu verewigen, sondern versuchsweise sogar etwas Gletschereis zu ergattern.

Übrigens: wem es hier zu kalt sein sollte - alles kein Problem.
Von Handschuhen bis wattierte Jacken und Hosen in den unterschiedlichsten Größen kann man von einem "fliegenden Händler" gegen cash alles ausleihen.
Bis zu diesem Parkplatz reicht im Jahr 1956 noch die Gletscherzunge.

Auch hier waren wir erstaunt, wie viele  - insbesondere jüngere -  Touristen unterwegs waren.











Wir passierten die Haltebucht zu den
"Panther Falls", fuhren jedoch weiter südostwärts.





Hinter BIG HILL & BIG BEND










Leichter Schneefall setzte ein, als wir uns dem Peyto Lake näherten.

Da wir heute noch keine Wanderung unternommen hatten, entschlossen wir uns trotz der vielen Reisegruppen und Selfi-Junkies, erneut einen Blick auf den türkisblauen See werfen zu wollen.





In der vorherigen Nacht hatte es etwas geschneit, was das Gehen auf dem glatten Weg nicht gerade einfach machte.












Wieder einmal am Peyto-Lake, diesmal jedoch bei kalten Temperaturen.
Im Bildhintergrund ist bereits der Aufzug eines Schneegestöbers zu erkennen.













Aus diesem Grund verweilten wir nicht all zu lange. 

Der nicht enden wollende Anstrom fernöstlicher Reisegruppen beschleunigte gar unseren "Weiterfahr-Gedanken".




























Am Bow Lake bzw. an der Simpson's Num-Ti-Jah Lodge legten wir erneut eine kleine Rast ein, ehe uns auch hier der Schneeregenschauer erreichte.


Der Ort Lake Louise zeigte sich zu unserer Überraschung komplett in touristischer Hand.
Der Campingplatz war ausgebucht und selbst zu dem 5 Kilometer südlich befindlichen overflow - Parkplatz, an dem ein bus-shuttel für die Touristen zum Lake Louise abfährt, hätten wir uns zuerst noch in die Warteschlange auf der Abbiegespur vom Highway einreihen müssen.
(Hier kann man mit einem RV zur Not auch übernachten!)

Nach all der bisher erlebten und auch gesuchten Einsam war uns das zu viel Trubel - wir fuhren also weiter.


Unser Ziel sollte jetzt Banff sein, d.h. ein Stellplatz auf einem Campground in Banff.

Leider mussten wir - angekommen - erfahren, das der Tunnel Mountain Village I Campground
schon geschlossen hatte und sowohl der Tunnel Mountain Village II Campground mit seinen 188 Stellplätzen als auch der Tunnel Mountain Trailer Court Campground mit seinen 688 Stellplätzen ausgebucht waren.



Regenbogen über der
nördliche Ringstraße des T.M.Trailer Court Campground











Ausnahmsweise ließ man uns für $ 27,40  auf der Ringstraße des Trailer Court für eine Nacht stehen, zusammen mit anderen; doch während dieser Nacht reifte in uns der endgültige Wunsch, unsere diesjährige, fast 4 monatige Reise einfach nur noch (in Ruhe) beenden zu wollen.
Wir wollten jetzt nur noch nachhause!

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