Dienstag, 26. August 2025

Portwein in St. John’s

Die Newman Vine Vaults ↗ („vaults“ entspricht „Gewölbe“) sind die einzigen öffentlich zugänglichen, historischen Weinkeller, die man in St. John’s bzw. sogar in Neufundland besichtigen kann. Man findet das Gebäude in der Water Street direkt am Hafen.
Weinkeller
Die Familie  stammt aus Dartmouth in South Devonshire in England und war bereits im frühen 16. Jahrhundert im Fischhandel mit Neufundland tätig. Brüder und Söhne übernahmen in der vierhundertjährigen Geschichte des Familienunternehmens wechselnd Verantwortung und erweiterten die Handelsbeziehungen und die Besitzungen. Am erfolgreichsten waren sie in der Zeit, in der Sklaven auf den Zuckerrohrplantagen in der Karibik versorgt werden mussten. Die Familie Newman stieg in einen Dreieckshandel ein und lieferte von Neufundland aus meist minderwertigen, gesalzenen Kabeljau für die Ernährung der Sklaven, brachte dann Rum und Zucker nach Europa und von dort wiederum Salz, Wein und Trockenfrüchte zurück nach Neufundland.
Eine Legende der Firmenhistorie soll sich 1679 ereignet haben. Damals fuhr eines der Newman-Schiffe, beladen mit Portwein-Fässern, von Portugal Richtung London. Das Schiff wurde von Freibeutern angegriffen, konnte entfliehen und kam dabei aber vom Kurs ab. Daraufhin entschied sich der Kapitän, für eine Überwinterung nach Neufundland zu segeln. Als er im nächsten Jahr mit seiner Fracht in England eintraf, stellte man fest, dass der Portwein erheblich besser schmeckte als man es von dem bisherigen portugiesischen Portwein gewöhnt war.
Story
Dies war der Beginn einer dreihundertjährigen Geschichte, die man eigentlich als ein wenig verrückt einstufen könnte. Die Familie Newman brachte aufgrund der gemachten Erfahrung Portwein von ihrem Weingut in Portugal nach Neufundland, lagerte den Portwein zur Reifung in Kellern in St. John’s sowie in einer zweiten Niederlassung in Harbour Breton und transportierte ihn anschließend als exklusive Ware für die Aristokratie nach England.
Für die Lagerung und Reifung des Portweins in Neufundland benötigte man konstant kühle Kellerräume, anfangs in Höhlen und Kellern in der Nähe der Fischbetriebe. Dann kam es zum Bau der Newman Vine Vaults in St. John´s, der Ende des 18. Jahrhunderts stattgefunden haben soll. Die massiven Gewölbe wurden aus Steinen und gebrannten roten Ziegeln hergestellt, die man mit Kalkmörtel aus Muscheln befestigte.
Ein Haus aus Quadersteinen wurde 1905 über den Kellern zum Schutz der Gewölbe errichtet, vorher standen dort Holzschuppen.
Ausstellung
Ausstellungsraum in einem der Gewölbekeller
Der letzte Portwein-Jahrgang wurde im Jahr 1970 nach Neufundland verschifft, denn im Jahr 1972 wurde in Portugal ein Gesetz verabschiedet, das vorschrieb, dass Portwein künftig in Porto in Flaschen abgefüllt werden musste. 
Ab 1997 durften dann auch keine Fässer mit Portwein mehr zur Lagerung nach Neufundland verschifft werden. Dennoch gab es Newman´s Portwein weiterhin in Neufundland. „Newman's Celebrated“ wird heute in Portugal hergestellt, abgefüllt und gelagert. Auf dem Vorderetikett findet man eine antike Karte von Neufundland und auf dem Rücketikett eine Zusammenfassung seiner geschichtsträchtigen Historie.
Portwein
Auf den "alten", den früheren Etiketten findet man noch die Aufschrift:
NEWMAN´S - Celebrated Portwine
Matured in Neufoundland
Auf den neueren Etiketten fehlt der Hinweis des Reifeortes. Dafür findet man die Information in der Mitte unten 
Bottled by
Quinta and Vinyards Bottlers-Vinhos. S.A.
V.N. Gaia Portula / Product of Portugal
[Quinta and Vineyard Bottlers ist die Abfüllfirma von Taylor Fladgate]
Portwein
und oben links: TradeMark Registered
Newmans produzierten verschiedene Portweine, aber nur der Ruby Port wurde in Neufundland verkauft. Alles andere war für den "Welthandel" bestimmt.
So gab es folgende "Portwein-Ausgaben":
Vintage Port (2 Jahre im Fass gereift und anschließend etwa 10 Jahre oder länger in der Flasche gelagert),
Dated Tawnies / Colheita (single vintage Port, mindestens 7 Jahre in Fässern gelagert).
Nach der Flaschenabfüllung reift er für weitere mehrere Jahre.
Crusted Port (mindestens 3 Jahre in Fässern gelagert, dann verschnitten und erneut für 6-8 Jahre in der Flasche gereift),
Late Bottled Vintage (LBV), ein Portwein, der mindestens vier Jahre im Fass gereift ist,
Ruby Port (junger, verschnittener Portwein mit einem maximalen Alter von 2-3 Jahren im Fass),
White Port (junger, verschnittener Portwein mit einem maximalen Alter von 2-3 Jahren im Fass).
alter portwein

links im Bild: ein Label von CRUSTED PORT
Anlässlich des 500. Jahrestages der Landung von Christoph Columbus 1493, im Jahr 1986 in London abgefüllt.
rechts im Bild: ein Label von NEWMAN´S PORT
Matured in Neufoundland - Shipped by R & T Newman (Wines) Ltd.

Die Familie Newman verkaufte 2007 ihr eigenes Weingut Quinta da Eira Velha ↗ im Douro-Tal in Portugal. Dennoch gibt es Newman´s Portwein weiterhin in Neufundland.
Quinta

Als wir die "Newman Vine Vaults" besichtigten, waren wir schon am Eingang begeistert. Man betritt den Weinkeller durch eine schwere vergitterte Holztür und auch im Innenbereich folgten weitere Gittertüren. Das Gewölbe ist an sich nicht groß, es handelt sich lediglich um zwei miteinander verbundene Kellerräume. Allerdings ist die Atmosphäre sehr heimelig und ein wenig romantisch. Es stehen viele Fässer in den Räumen, auf denen Portweinflaschen mit Kerzen dekoriert sind. Die 
Beleuchtung ist indirekt und es ist relativ dunkel.
Kerzen
In den beiden Gewölbekellern konnten wir eine Ausstellung anschauen, die einmal über das Imperium der Familie Newman informierte und zum zweiten natürlich über den Portwein.
Vor einigen Jahren standen in den Kellergewölben noch viel mehr Ausstellungsstücke und alte Flaschen aus früheren Zeiten, doch für große Besuchergruppen musste Platz geschaffen werden 😥.

Zum Schluss unseres Besuches durften wir natürlich ein Gläschen des Newman´s „Ruby Port“  probieren.

Für uns war dieser kurze Besuch sehr interessant, nicht nur, weil wir so vieles über die Handels-Beziehungen zwischen Neufundland, England und Portugal erfuhren, unser Wissen über Portwein auffrischen konnten, sondern Anfang der 1990er Jahre sogar die Quinta da Eira Velha in Portugal am Douro besucht hatten.
Dourotal

Der Trans-Canada Highway

Auch hier konnten wir sagen: „We did it“!
Es war eine lange Fahrt, aber wir hatten unser Ziel erreicht.
St. John´s
Km 0 des Trans-Canada Highways
Nachdem wir im Jahr 2022 bereits etwa 1.100 Kilometer des Trans-Canada Highways ↗ von Victoria auf Vancouver Island über die Fähre zum Festland nach British Columbia bis nach Calgary in Alberta gefahren waren, hatten wir uns vorgenommen, irgendwann in den nächsten Jahren auch den Rest dieser langen Verbindungsstraße zu erkunden
TCH
Im Jahr 2025 konnten wir dies realisieren und erreichten von Calgary startend nach vielen Zwischenstopps und Besichtigungen und knapp drei Monaten den "Point Zero" des Trans-Canada Highways in St. John’s in Neufundland. Wenn wir direkt gefahren wären, hätten wir etwa 6.300 Kilometer zurückgelegt. Durch unsere vielen Abstecher waren es über 11.000 Kilometer geworden. Das beinhaltete allerdings nicht eine Fährüberfahrt. Ohne sie wären wir nicht auf der Insel Neufundland angekommen.
Die Strecke von Victoria auf Vancouver Island bis nach St. John´s bemisst offiziell 7.820 Kilometer. Damit ist der TCH der viertlängste Highway - und nach dem australischen Highway #1 - der zweitlängste National Highway der Welt. Allerdings existieren mehrere Routenführungen und somit keine einzige durchgängige Strecke mit einer offiziellen Kilometerzählung. Aus diesem Grund gibt es an beiden Enden des TCH einen Kilometer "0".
TCH
Km 0 des Trans-Canada Highways vor dem "Mile 0 Centre"

Zeitzonen
Hier einige Hintergrundinformationen zu dieser Nationalstraße – ihr Bau begann 1950. Das Projekt war aber so gewaltig, dass sie erst 1962 offiziell eröffnet werden konnte. Die abschließenden Bauarbeiten dauerten bis 1971. Man darf sich diese Verbindungsstraße aber nicht als durchgängige Route vorstellen, sondern sie besteht aus zahlreichen einzelnen Abschnitten in den jeweiligen Provinzen, die wiederum durch Zwischenstraßen verbunden sind. Modernisierungen und Erweiterungen liegen heute in der Verantwortung der einzelnen Provinzen.
TCH
Bei dem Befahren der Nationalstraße „Trans-Canada Highway“ ↗ kommt man übrigens durch alle zehn kanadischen Provinzen (British Columbia, Alberta, Saskatchewan, Manitoba, Ontario, Quebec, New Brunswick, Prince Edward Island, Nova Scotia und Newfoundland & Labrador), nicht aber durch die drei Territories (Northern Territories, Nuvanut und Yukon). Außerdem durchfährt man dabei sechs Zeitzonen!
TCH

TCH

TCH

TCH
Für uns bedeutete die Durchquerung des kanadischen Landes, dass wir unterschiedlichste Landschaftsformen gesehen haben und die unendliche Weite dieses Landes in uns aufnehmen konnten. Aber wir mussten auch registrieren, dass gewisse Bereiche für den Menschen auf Dauer nicht nutzbar sind und ganz der Natur gehören. Gleichzeitig registrierten wir, dass es Abschnitte gibt, in denen Besiedlungen nur in Abständen von hunderten von Kilometern zu finden sind, im Gegensatz und krassen Kontrast zu den Millionen-Metropolen.

Eine lustige Randbemerkung – wenn einem die Stimme des Navigationssystems mitteilt: „Biegen Sie in 400 Kilometern rechts ab!“, dann denkt ein Europäer, dass da etwas nicht ganz stimmen kann - doch hier ist es tatsächlich so!
Wir waren auf jeden Fall an unserem Ziel angelangt, voll mit Eindrücken und der Dankbarkeit, dass wir keinen Unfall hatten, in keinen verwickelt waren und keine größere Katastrophe erleben mussten, obwohl um uns herum in vielen Provinzen Feuer wüteten, die Luftqualitäten teilweise besorgniserregend waren und Straßen gesperrt wurden.
Nun hatten wir nur noch die Rückfahrt nach Calgary vor uns, dieses Mal jedoch auf mehr oder weniger direktem Weg. Für uns hieß es ab jetzt: „Go West!“
TCH

Montag, 25. August 2025

Am östlichsten Punkt von Kanada

Cape Spear  -  Wir hatten es geschafft! "We did it"!
Ein Ziel unserer diesjährigen Reise war das Erreichen des östlichsten Punktes von Kanada (bzw. des nordamerikanischen Kontinents) – das Cape Spear ↗. (Und nun standen wir tatsächlich am Aussichtspunkt des Kaps – dem „Look-Out“.
Östlichster Punkt
östlichster Punkt
Das Cape Spear liegt knapp 16 Kilometer von der Innenstadt von St. John’s entfernt.
Anfahrt
Die Anfahrt windet sich von St. John´s bis zu den Leuchttürmen entlang der Küste bergauf und bergab. Im Bildhintergrund der Cabot Tower hoch oberhalb von St. John´s (zum Vergrößern bitte Bild anklicken).
Cape Spear
Der wichtigste Punkt am Cape Spear ist natürlich der östlichste Punkt der Landzunge. Beim „Most Easterly Point“, wie er genannt wird, schaut man, an einer steilen Klippe stehend, auf die Weiten des Atlantiks und hat die östlichste Stelle des nordamerikanischen Kontinents erreicht, abgesehen von Grönland. Man erreicht ihn vom Parkplatz kommend über einen asphaltierten kurzen Weg.

Viele Informationstafeln berichten aber auch über die Geschichte von Cape Spear.
Beispielsweise hat man bei archäologischen Ausgrabungen Erinnerungsstücke von den Beothuks gefunden, die diese Region vor langer Zeit besiedelten.
Außerdem wird über die bewegte Zeit des Kaps während des Zweiten Weltkrieges informiert. Auf dem Gelände befand sich ein Verteidigungskomplex, der zum Schutz des Hafens von St. John’s errichtet worden war. Einige dieser Anlagen sind noch rudimentär erhalten. 
Defend
Etwa in der Mitte des Weges zum „Look-Out“ kommt man an einem Eingang zur unterirdischen militärischen Anlage vorbei. Auch sie kann man besichtigen.
Kanone
Verteidigung
Verteidigung
Die Kanonen waren "absenkbar", so dass man sie vom
offenen Wasser aus nicht hat sehen können.
Armee
Entweder direkt vom Parkplatz über einen Treppenweg oder über einen kürzeren, aber steileren Küstenweg, am Look-Out beginnend, kann man auf den oberen Teil des Kaps zu den Leuchttürmen hinaufsteigen.
Leuchttürme
Rechts der alte, links der neue Leuchtturm
Hier steht einmal der moderne Leuchtturm ↗,  der 1955 den alten von 1836 ablöste. Es ist ein oktogonaler, weißer Betonturm, der fast vierzehn Meter hoch ist. Er wird heute von der Canadian Coast Guard betrieben. Licht und Nebelhorn warnen die Seefahrer vor der unwegsamen Küste von St. John’s und helfen ihnen bei der Navigation.
Im dazugehörenden modernen, ehemaligen Leuchtturmwärter-Haus ist heute eine Galerie für Gemälde untergebracht, überwiegend mit Leuchtturm-Motiven.
neuer Leuchtturm
Leuchtturm
Ein Stück entfernt steht das alte, restaurierte Wohnhaus der Leuchtturmwärter von 1836. Das quadratische, zweistöckige Haus beinhaltet einen Turm mit Signalleuchte. Die Laternen-Anlage befand sich in einer Kupferkuppel mit einem Durchmesser von drei Metern. Mit seiner Erstellung im Jahr 1836 ist er der älteste Leuchtturm in Neufundland.
alter Leuchtturm
Leuchtturm
Die Räume des Gebäudes kann man besuchen. In ihnen wird über das Leben der damaligen Leuchtturmwärter mit der ganzen Familie anschaulich informiert. So findet man teilweise eingerichtete Zimmer aus der damaligen Zeit und die verwendeten Utensilien.
Schlafzimmer
Küche
Im Obergeschoss befand sich neben weiteren Schlafzimmern (Kinder) das Lager für die Funktionsweise der Lampen und das erforderliche Zubehör nebst Werkzeug, aber auch die Lebensmittelvorräte für die Bewohner.
Lager
Sperm-Öl der Wale war der frühe Brennstoff
für die Lichtquelle in der Befeuerungseinrichtung
Am Cape Spear beginnen mehrere Küstenwanderwege, die entlang malerischer, aber steiler Klippen entlangführen. Auf dem Gelände fanden wir zahlreiche Warntafeln, die vor einem zu nahen Begehen der Küste warnen, um nicht von den oft hohen Wellen weggespült zu werden.
aussicht
Cap
Wir wanderten hier nicht, genossen dennoch die Aussicht bei diesem schönen Wetter am Cape Spear. Wir freuten uns einfach nur, dass wir diesen symbolträchtigen Ort besuchen durften.
Aussicht
Cap Spear

Sonntag, 24. August 2025

Unser Besuch in "Quidi Vidi"

Wir fuhren östlich aus der Stadt St. John’s heraus und erreichten so zuerst den Quidi Vidi Lake“. Er hat im ganzen Land Kanada eine historische Bedeutung, weil auf ihm seit 1816 ohne Unterbrechung jeweils am ersten Mittwoch im August die „Royal St. John’s Regatta“ stattfindet. Diese Ruder-Wettkämpfe waren die ersten ihrer Art, die in ganz Nordamerika organisiert wurden.
Nach knapp drei weiteren Kilometern kamen wir im malerischen Hafen des Fischerdorfes Quidi Vidi  an. Der natürliche Hafen befindet sich am Ende eines Fjords, der sich in einer schmalen Windung Richtung Meer windet. Der Hafen liegt geschützt hinter hohen Felsen. Man nennt den Hafen von Quidi Vidi im Volksmund auch „The Gut“, was „ der Darm“ bedeutet.
Früher
Quidi Vidi "früher"
Ab 1600 kamen Fischer im Sommer aus anderen Regionen von Neufundland an diesen Ort und fischten hier nach Kabeljau. Sie bauten sich Hütten, die sie nur im Sommer bewohnten. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte blieben einige von ihnen auch im Winter und der Ort Quidi Vidi entstand. Auch heute noch ist der Ort ein aktiver Fischerei-Hafen.
fischerhäuser
Qudi Vidi - wie kommt man zu so einem ungewöhnlichen Ortsnamen? Jeder ist dort gerne Gast und findet es originell, Quidi Vidi zu besuchen, aber keiner weiß eigentlich eine Antwort. Und so ist es auch. Historisch sind keinerlei Unterlagen vorhanden und die Spekulationen, warum es diesen Namen gibt, gehen weit auseinander.
Fischerhäuser
Der Ort ist winzig und es ist schwer, einen Parkplatz zu finden. Wir hatten das große Glück, einen zu erobern. Anschließend konnten wir es uns im Hafenbereich gemütlich machen.
Das Erscheinungsbild der wenigen bunten Fischerhäuser in dem schmalen, gewundenen Fjord mit dem uralten Hafen hat etwas. Wenn man die Kommentare der anderen Besucher ausblendet, denkt man, dass man in der Zeit von 1600 gelandet wäre. Dieser Ort würde romantisch wirken, wäre da nicht noch ein auffälliges, größeres Gebäude im Hafen, die Quidi Vidi Brewery ↗.
Brauerei
Diese wurde 1996 auf dem Gelände der ehemaligen Fischfabrik des Ortes eröffnet und erfreut sich seit dieser Zeit großer Beliebtheit - bei den Touristen. Den Ortsansässigen ist sie mittlerweile ein Dorn im Auge, da sie immer mehr raumgreifend expandiert, auf dem Land und in der Luft!
Brauerei
Man beachte die Anbauten links, allein um den Touristen
genügend Sitzgelegenheiten anbieten zu können.
Dem Betreiber sind es immer noch zu wenig!

Ansonsten lebt das Örtchen natürlich vom Tourismus-Betrieb.
Essensangebote und Souvenir-Einkaufsmöglichkeiten gibt es zu Genüge. Auch für Belustigung wird gesorgt.
Story teller
Es werden aber auch Boots- und Angeltouren angeboten. Kaum vom "Angeltörn" zurück, wird der Kabeljau fachgerecht zerlegt.
Zerlegt
Während die zahlenden Gäste an Land auf ihre zerlegten Filetstücke warten, können die Möwen im Hafen es kaum erwarten, auch ihren Anteil abzubekommen.
zerlegt
zerlegt
Uns hatte das heutige Quidi Vidi gefallen, aber wir überlegten, dass es bestimmt schöner sein würde, den Ort in der Vor- oder Nachsaison ohne Trubel zu besuchen, so wie es sich die Einheimischen wieder wünschen!
Quidi Vidi