Das Museum wurde 1987 von Marl Brown (1934-2021) eröffnet und wird von der Fort Nelson Historical Society betrieben und beinhaltet eine SEHR große Anzahl an technischen Gegenständen, die Marl Brown im Laufe seines Lebens zusammengetragen hat. Dazu gehören u.a. immer noch fahrbereite Fahrzeuge aus den Anfängen der 1920iger Jahre.
Der Leitspruch des Museums ist: “preserving the past for the future“ („bewahre die Vergangenheit für die Zukunft“), wobei es dem Museum nicht nur um das Bewahren, sondern auch um das Vermitteln der jeweiligen Lebensumstände der Menschen geht.
Aufgrund der Lage von Fort Nelson am Alaska Highway ist der Schwerpunkt der Ausstellungen auf die Thematik „Verkehr und Transport“ gelegt, wobei nicht nur die in einer gesonderten Halle untergebrachten Oldtimer-Ausstellung beeindruckt (die meisten Fahrzeuge sind übrigens noch fahrtüchtig), sondern auch eine umfangreiche Sammlung von LKWs, Baufahrzeugen und generell Maschinen aller Art im Außenbereich – sogar einen Bohrturm für Ölgewinnung. Dementsprechend kann man Ausstellungen zum Bauwesen, zum Bergbau, zur Brandbekämpfung, zur Forstwirtschaft und zur Öl- und Gas-Industrie anschauen.
| Noch fahrbereit |
| Nicht mehr ganz fahrtüchtiger Oldtimer |
Natürlich ist ein Ausstellungsbereich dem Bau des Alaska Highways und den Menschen gewidmet, die an seiner Verwirklichung beteiligt waren und danach dessen Unterhaltung betrieben.
| The North West Highway System (NWHS) |
Neben der Hauptausstellungshalle und der Halle mit der Oldtimer-Sammlung befinden sich noch ein Postamt, ein historisches Büro der Hudson Bay Company, ein Gebäude der Northwestel-Company, in dem Telefonistinnen "arbeiteten", eine alte örtliche Kirche, eine Trapper-Hütte sowie weitere Blockhütten. Ansonsten steht eine Unzahl von Maschinen und Fahrzeugen auf dem Gelände.
| einst abgestellt, dann vergessen! |
Im Hauptgebäude wird einiges über die hiesige Tierwelt erklärt (inklusiver zahlreicher ausgestopfter Tiere), historische Alltagsgegenstände jeglicher Art werden gezeigt und die historischen Werkstätten von Handwerkern bzw. anderer Berufe sind zu besichtigen. Dabei kommt man an originellen Stücken vorbei, beispielsweise an einem kompletten Silberservice, das man in den 1980er Jahren in einer Box in einem Brunnen fand.
| Altes Tafelsilber |
Wir besuchten dieses Museum bereits in früheren Jahren und entdecken jedes Mal etwas Neues.
Unser Besuch vor zwei Jahren:
Weiterführende Quelle:
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