Freitag, 5. Juni 2026

Confluence - Sulphur Gates

Ab Grande Cache fuhren wir zunächst acht Kilometer auf dem Highway 40 Richtung Westen, bogen dann nach links ab, um anschließend nach weiteren 7 Kilometern auf einer Schotterstraße, die „Sulphur Gates Provincial Recreation Area“ zu erreichen.
Schotterstraße
Sulphur gates
Gap
Am dortigen Zentralparkplatz beginnt ein 800 Meter langer Wanderweg mit mehreren Aussichtsplattformen.
Fluss
Der Smoky-River
Am Anfang wird man am Steilufer des Smoky Rivers entlang geführt und erreicht schließlich die Einmündungsstelle (Confluence) des Sulphur Rivers in den Smoky River. Diese Confluence-Stelle trägt den Namen „Sulphur Gates“.
Einmündung
Von rechts in der Bildmitte kommend - HINTER dem Felsen - 
mündet der Sulphur River in den Smoky River
Sulphur River
Blick in den Canyon des Sulphur-Rivers
vor seiner Einmündung in den Smoky River
Der 64 Kilometer lange Sulphur River entspringt nördlich von Jasper in der Willmore Wilderness, einem 4.600 km² großen Naturpark, in dem man nur zu Fuß oder zu Pferd unterwegs sein kann. Der Sulphur River schlängelt sich durch ein relativ enges Flusstal. Das Flusswasser ist leicht schwefelhaltig, woraus sich der Name des Flusses ableitet.
Auf dem leicht ansteigenden Wanderweg erreicht man eine Aussichtsplattform, von der man auf die Sulphur Gates herabsehen kann; Hier befinden sich Klippen, die mehr als 75 Meter hoch sein sollen, und aus verschiedensten Konglomerat-Gesteinen bestehen.
Klippen
Senkrecht aufragende Gesteinsformationen
Generell ist dieses Gebiet, in dem die beiden Flüsse aufeinandertreffen, für jeden Geologen ein „Paradies“ - 140 Millionen Jahre alte Gesteine sind zu finden.
Wenn man von der höchsten Aussichtsplattform in den heranfließenden Smoky River Richtung Willmore Wilderness schaut, erwartet einen eine so spektakuläre Schlucht, wie sie die Natur nur über Jahrtausende erschaffen konnte. Früher trugen die Sulphur Gates deswegen sogar den Spitznamen „Hell’s Gates“. Die Canyon-Schlucht entstand einst, als festes Grundgestein durch tektonische Kräfte fast senkrecht nach oben gehoben wurde.
Das Besondere an unserem Ausflug zu den Sulphur Gates war für uns, dass wir dort alleine unterwegs waren und uns die Aussichtsplattformen nicht mit unendlich vielen Touristen teilen mussten - wie oft in den Hochburgen der Rocky Mountains. Wir vernahmen nur den Wind und das Rufen der Vögel!
hell´s Gate 

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