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Donnerstag, 27. August 2026

Auf dem Cassiar Highway

Von Junction 37 bis Meziadin Junction
 
Von Tok kommend verließen wir auf unserer diesjährigen Reise endgültig den Alaska Highway und starteten an der Junction 37, etwa 20 Kilometer westlich von Watson Lake gelegen, auf dem Cassiar Highway unsere Weiterfahrt.
37
Hier an der Kreuzung beginnt der 725 km lange British Columbia Highway Nr. 37 bis Kitwanga, bis zum Yellowhead Highway (Highway 16) ↗
Die selbe Strecke befuhren wir u.a. in den Jahr 2017, 2018 und 2024 schon einmal; kann man hier nachzulesen.
South
Auf dem Cassiar Highway gen Süden
Wir befuhren den Highway vorerst nur für 570 Kilometer bis zur Meziadin Junction. Der Cassiar Highway hat seinen Namen nach der gleichnamigen, ehemaligen Asbestmine erhalten, die hier in den Cassiar Mountains liegt, aber bereits seit Jahrzehnten (1992 geschlossen, anschließend Rückbau-Prozess) stillgelegt ist.
Direkt nach der Kreuzung verließen wir an der Junction 37 endgültig das Yukon Territory („larger than life“) und erreichten die Provinz British Columbia („best place on earth“).
Yukon
Das neue Begrüßungsschild, wenn man von Süden kommt
BC
Die Schrift auf dem Begrüßungsschild, wenn man südwärts nach B.C. fährt,
"British Columbia - Canada", ist vor lauter Aufklebern nicht zu sehen
Es regnete leicht und der Himmel zeigte sich wolkenverhangen, als wir gen Süden fuhren. Anfänglich auf einer geraden Straße mit gut einsehbaren Seitenstreifen, da Gehölz entfernt wurde, später auf welliger und kurvenreicher Strecke mit dichtem seitlichem Bewuchs.
Highway
Highway
Diese Straße trägt zumindest die Bezeichnung "Highway"
Die Mittellinie der Fahrbahn und die Fahrbahnbegrenzungslinien fehlen. Nicht, weil hier etwa neu asphaltiert wurde, sondern weil die Straße dafür einfach viel zu schmal ist!

Südlich der Kreuzung erreichten wir bald die Region, in der 2010 ein großer Waldbrand wütete und eine Fläche von über 20.000 Hektar abbrannte. 2011 folgte 30 Kilometer weiter südlich ein weiteres verheerendes Feuer. Selbst heute, fünfzehn Jahre später, konnten wir die gravierenden Auswirkungen auf die Natur noch deutlich sehen. (Wir hatten in unseren vorherigen Reisebeschreibungen schon berichtet).
verkohlte Baumstämme
Verkohlte Baumstämme rechts und links der Straße
verkohlt
verkohlt
so nach und nach erholt sich die Natur

Zu der doch sehr eintönigen Landschaft und dem immer schlechter werdenden Wetter gesellten sich nun noch "Probleme" mit dem Straßenbelag hinzu. Wir kannten es vom Alaska Highway; dort steckten einfach nur rote Fähnchen oder rot angestrichene Kanthölzer am Wegesrand: hier wird zumindest mit Hinweisschildern auf etwaige Bodenwellen, Schlaglöcher o.ä. hingewiesen.
slow

Nach etwa 120 Kilometern erreichten wir Jade City, ein Ort mit nur knapp 30 Einwohnern im Sommer, der durch den hiesigen Jade-Bergbau entstand. Die Minen befinden sich allerdings fast 100 Kilometer östlich in den Bergen. Obwohl hier einst 75 Prozent des Weltbedarfs an Jade-Nephrit, einem der beiden natürlich vorkommenden Jade-Gesteinen, abgebaut wurde, befindet sich die Region nun in einem großen Wandel. Die Regierung von British Columbia beschloss im Jahr 2024 aufgrund von Umweltbedenken den Jade-Bergbau zu stoppen und nur noch bis April 2030 darf hier Jade-Gestein unter strengen Auflagen abgebaut werden. In Jade City selbst konnten wir uns erneut die Jade-Verarbeitung anschauen und Jade-Kunstwerke im Cassiar Mountain Jade Store bestaunen.
Jade City
Jade City
Jade

Die Familie, die in der Reality-TV-Serie Jade Fever zu sehen ist, sucht und baut also auch während des Sommers weiterhin Hartgestein- und Seifenlagerstätten im Norden von Britisch Kolumbien ab.
Der Regen hatte zwar aufgehört, doch die Wolken hingen tief, als wir Jade City verließen.
Wolken
wolken
Tief hängende Wolken
Es folgte der Ort Dease Lake und der Tatogga Lake. bis wir schließlich unseren nächsten Übernachtungsplatz, den Kinaskan Lake Provincial Park, erreichten. Dort hatten wir das einmalige Glück, gegen Mitternacht wunderbare Northern Lights beobachten zu dürfen, die sich sogar im See spiegelten.
licht
Licht
Am nächsten Tag fuhren wir dann bis zur Meziadin Junction (meziadin bedeutet in der hiesigen indigenen Sprache „schön“) weiter. Von hier hätten wir nur noch 155 Kilometer bis Kitwanga, dem Endpunkt des Cassiar Highways, fahren können, doch wir bogen auf die 37 A nach Stewart ab, um dieses Tagesziel nach 65 Kilometern zu erreichen.
Wir wollten noch einmal nach Alaska!

Samstag, 27. Juni 2026

nach Teslin

Die Distanz zwischen Watson Lake (Campground) und Teslin Lake auf dem Alaska Highway beträgt gut 260 Kilometer; das war unsere angestrebte Fahrstrecke für den heutigen Tag.
Zwanzig Kilometer nach Watson Lake erreichten wir die Kreuzung, an der der Cassiar Highway (Highway 37) vom Alaska Highway nach Süden abzweigt und von hier über 725 Kilometer nach Kitwanga in British Columbia führt. Hier konnten wir die Tankstelle „Junction 37“ und alle ehemaligen auf dem Gelände befindlichen Relikte aus früheren, d.h. „besseren Zeiten“, noch sehen, die aber mehr und mehr verfallen  - und nicht weggeräumt werden!
Hinweisschild
Dieses Hinweisschild am Alaska Highway informiert, jedoch leider falsch - und das seit Jahren!
In Junction 37 kann man schon lange nicht mehr nächtigen, zelten oder mit dem Wohnmobil campen, nur Benzin bekommt man noch an einer von ehemals drei Tankstellen.
Zapfsäule

Durch diese Zapfsäulen fließt seit Jahren kein Benzin mehr.
geöffnet
Geöffnet heißt nicht, dass dieser ehemalige Tankstellenstopp und Souvenirladen tatsächlich geöffnet ist, sondern, dass man an der Tankstelle gegenüber per Kartenzahlung Benzin zapfen kann.
37
Dass dieser Platz einmal vor gut 10 Jahren noch sehr betriebsam war, zeigen nicht nur die mittlerweile teilweise verrotteten und zugewachsenen Moteleinheiten, sondern auch dieser große Saloon, der ebenfalls verfällt.
Saloon
Etwa einen Kilometer hinter der "Junction 37" passierten wir die Lodge „Nugget City“ (mile 630), in der die neuen, jungen Eigentümer viel renovieren, weil man sich an neuem Standard orientieren möchte.
Baumaterialien
Das alte Inventar dieser Hütten wurde bereits entfernt, das neue, noch einzubauende ruht derzeit abgedeckt vor den Hütten.
Nicht nur die Hütten als Übernachtungseinheit werden komplett renoviert, sondern auch viele weitere Gebäude befinden sich in "Nugget City" im Wandel.
Nach weiteren 90 Kilometern durch Landschaft und Natur erreichten wir die ursprünglich bereits 1945 erbaute, ehemalige Lodge „Rancheria“ am Rancheria River (Länge: 170 Kilometer, mündet in den Liard River), die 2018 nach dem Tod des Besitzers geschlossen wurde und seither leer stand. Anfang Mai 2026 jedoch brannte das ehemalige Restaurant und dann noch einmal Anfang Juni eine Moteleinheit ab - auch so verschwindet Geschichte.
abgebrannt
Nicht nur Schutt und Asche,
sondern auch noch jede Menge Blech und Eisen blieben nach dem Brand übrig.
15 Kilometer nördlicher wollten wir eigentlich die Rancheria Falls besuchen; der Wanderweg dorthin war aber bis auf Weiteres wegen Beschädigungen an einem Holzsteg über Felsen geschlossen.
Übrigens sind mexikanische / spanische Goldsucher für den Namen des Rancheria Rivers verantwortlich. Sie nutzten das spanische Wort "ranchería oder rancherío", um so lockere Ansammlungen von Hütten und Lager der einheimischen Bevölkerung oder Siedlungen von Landarbeitern zu benennen.
Von einer weiteren ehemaligen Lodge, die wir passierten, die Message Post Lodge bei  historischer Meile 717, sind wiederum neben Brandspuren nur noch die ehmaligen Reste der Tankstelle sichtbar. Dort, wo heute Büsche wachsen, standen einmal die Zapfsäulen. Der rudimentäre Lampenmast steht noch.
Lampenmast
Auf der westlichen Seite des Alaska Highways wurden nun die Berge immer höher. Es handelt sich um Ausläufer der Cassiar Mountains und etliche der Bergspitzen waren noch schneebedeckt. Gleichzeitig begleiteten uns weiterhin endlose Wälder mit Schwarzfichten und Espen, im wahrsten Sinne eine „unberührte“ Wildnis.
berge
Wiederum fünfzehn Kilometer weiter fuhren wir an der ehemaligen Swift River Lodge vorbei, die im Jahr 2009 wegen Abwasser- und Trinkwasserproblemen geschlossen wurde. Auch sie wird immer mehr dem Verfall preisgegeben; nur noch das Haupthaus der ehemaligen Lodge "steht", die anderen Nebengebäude wurden entweder abgerissen, abgebrannt oder dem natürlichen Verfall überlassen.
abgebrannt
Das Tal des Swift Rivers ist in dieser Region besonders unberührt und der Fluss (Länge: 150 Kilometer, mündet in den Teslin Lake) ist ein Geheimtipp für Angler.
Von hier brauchten wir knapp 30 Kilometer, um die Continental Divide Lodge an der historic mile 721 (Kilometer 1120) zu erreichen, die außer einem fehlenden Restaurant noch vollständig betrieben wird (von Mitte Mai bis Ende September).
schild
Seit Jahren hängt dieses Schild schon verkehrt herum, doch keinen interessiert / stört es.
Früher war es einmal ein Zeichen dafür, das dies zwar der angegebene Ort ist, er aber nicht mehr betrieben wird. Betrieben wird er noch, steht aber derzeit für CAN$ 1.5 Mio zum Verkauf. 
Lodge
Auch das Schild auf dem Dach weckt falsche Hoffnungen. Statt einem Mittagessen gibt es nur Muffins und Zimtschnecken!
Die Lodge liegt an einem interessanten geographischen Punkt, der kontinentalen Wasserscheide im Yukon. Hier fließen in östlicher Richtung die Flüsse bzw. alle Wassersysteme Richtung MacKenzie River und münden über ihn in die Beaufort See (Arktischer Ozean), während in westlicher Richtung, zunächst der Swift River - und alle weiteren Wassersysteme -  über den Yukon River letztendlich in den Pazifik münden.
Es folgten weitere 70 Kilometer durch die Wildnis bis zur ehemaligen Morley River Lodge, von der inzwischen fast gar nichts mehr zu sehen ist. Nur noch Brandspuren und Metall, das nicht verbrannte.
Morley River
Knapp dahinter befindet sich das ehemalige Dawson Peaks Resort, das leider auch seit 2020 nicht mehr betrieben wird, aber sehr schön an einem See gelegen ist.
Der Name dieses ehemaligen Resorts weist auf den Blick der sich im Westen befindlichen Berge [Dawson Peaks (Höhe: 1.700 Meter)] hin.
Dawson Peaks
Danach hatten wir nur noch die letzten 35 Kilometer der Etappe zu bewältigen und konnten bald in der Ferne bereits die imposante "alte" Nisutlin Bridge entdecken.
Bruecke
Ein Neubau der Nisutlin Bridge (rechts im Bild vor der stählernen) begann 2022 und sollte 2026 abgeschlossen werden. Zurzeit ruht jedoch die Fertigstellung der Baumaßnahme, weil ein neues Gutachten über die Bodenbeschaffenheit am Nordende der Brücke notwendig wurde. Wir überquerten die Nisutlin Bay also erneut auf der alten Brücke.
Bruecke
Die Nisutlin Brücke am Nordende

Die Nisutlin Bridge trägt ihren Namen nach dem hier in den Teslin River (Länge: 630 Kilometer) einmündenden Nisutlin River (Länge: 240 Kilometer).
„Nisutlin“ bedeutet in der Sprache der in dieser Region wohnenden First Nation, den Tlingit, „ruhiges Wasser“. „Teslin“ bedeutet in der Sprache der Tlingit „langes schmales Wasser“.
Der Teslin Lake wird durch den Teslin River „gespeist“ und „entwässert“, d.h., der Teslin River fließt durch den Teslin Lake hindurch. Der See liegt auf einer Höhe von 680 Metern, hat eine Fläche von 350 km² und ist 145 Kilometer lang. Am Ost- und am Südufer sieht man die Bergketten der Dawson Peaks und des Teslin Plateaus mit einer durchschnittlichen Höhe von über 2.000 Metern.

An der Einmündung des Nisutlin Rivers liegt der kleine Ort Teslin (240 Einwohner), der vor allem durch seine Tlingit-Bewohner geprägt ist. Im Besonderen wird im besuchenswerten George Johnston Museum ↗ und im Teslin Tlingit Heritage Museum ↗ die Kultur der hiesigen Tlingit präsentiert.

Dienstag, 10. September 2024

Nach Stewart


Der Stewart-Highway wird zum Cassiar Highway hinzugerechnet, obwohl er eigentlich eine fast 60 Kilometer lange Abzweigung Richtung des Ortes Stewart ist.

Herbstfärbung
Herbstfärbung in den Bergen
Herbstfärbung
.
Ab der Meziadin Kreuzung fährt man entlang einer Gegend, die vor allem im unteren Straßenbereich Richtung Pazifik durch eine wunderschöne Regenwald-Vegetation beeindruckt. Die Wolken drängen sich tief an den Bergen entlang, die Baumriesen sind dicht mit Moospolstern bewachsen und überall hängen lange Flechten und Moose von den Bäumen herab.

in Stewart
In Stewart - BC
Old Man´s beard
Old Man´s Beard hängt an Tannen
Old Man´s Beard
Regenwald
Regenwald

Zahlreiche Wasserfälle fallen über hunderte von Metern die Berghänge herab.

Wasserfall

Stellenweise liegt eine dichte Nebelschicht über dem neben der Straße fließenden Bear Creek.

Bear Creek
Bear Creek

In den oberen Bergbereichen befinden sich einige Gletscher. Allerdings können wir auch hier nach sechs Jahren einen starken Rückgang der Gletscher beobachten.

Gletscher

Besonders auffällig ist der Rückgang des Bear-Gletschers während der letzten sechs Jahre.

Baer-Gletscher im Jahr 2024
Baer Gletscher im September 2024
Beargletscher 2018
Baer Gletscher im September 2018

Der Ort Stewart befindet sich am Ende des Portlandkanals, einem Fjord, der sich über 115 Kilometer ins Landesinnere hineinschlängelt. Er wurde 1793 von Captain George Vancouver (1757-1798) nach dem ehemaligen britischen Premierminister William Cavendish, Herzog von Portland (1738-1809), benannt.
Direkt neben Stewart befindet sich das USA-Örtchen Hyder am südlichsten Teil der Westpazifik-Küste von Alaska. Hyder werden wir in einem weiteren Artikel näher beschreiben.

Stewart war lange Jahre ein wichtiger Ort im Silberbergbau, heute ist die Holzindustrie und der Tourismus von größerer Bedeutung. In einem kleinen Museum wird die Geschichte der Silberminen gezeigt. In Stewart leben etwa 400 Einwohner.

Samstag, 7. September 2024

Cassiar Highway im Jahr 2024

Ab der „Junction 37“, zwanzig Kilometer nördlich von Watson Lake, biegt man von Whitehorse kommend nach rechts vom Alaska Highway auf den Highway 37, den Cassiar Highway, ab. Er ist 725 Kilometer (450 Meilen) lang und endet an der Kitwanga Junction, wo man auf den Highway 16 abbiegt.

37

Seinen Namen hat er von den Cassiar Mountains erhalten, an denen er zum größten Teil vorbeiführt. Die Cassiar Mountains wiederum sind nach dem First Nation-Stamm Kaska benannt, die über viele Jahrhunderte in diesen Bergen ihr Zuhause hatten.

Die Straße ist erheblich schmaler als der Alaska Highway und die Seitenstreifen werden selten gemäht, sodass man den größten Teil der Strecke ohne Abgrenzung durch Wälder und Wiesen fährt.

Highway
Herbstfärbung
huegelig

Wir sind den Cassiar Highway bereits in den Jahren 2017 und 2018 gefahren und haben ihn damals ausführlich beschrieben.

Hier sollen nun einige besondere Eindrücke von unserer Fahrt entlang dieser Straße aus dem Jahr 2024 folgen.
Der schlimmste und traurigste Eindruck folgt nach knapp vierzig Kilometern, nachdem man auf den Highway 37 abgebogen ist. Im letzten Jahr wütete hier das „Little Blue River“-Wildfire“ und vieles sieht noch jetzt bedrückend aus. Der Highway war etliche Tage gesperrt und die Vernichtung der Natur war erheblich.
verbrannte-erde

Es gibt Hügel, auf denen die verbrannten Baumstämme wie nach einem Mikado-Spiel verteilt liegen. An anderen Stellen ragen vereinzelte, verkohlte Stämme gen Himmel.

Wildfire
wildfire

Nach einigen Kilometern lässt man die „verbrannte Erde“ hinter sich und erreicht Jade City. Hier hat sich in den letzten Jahren vermeintlich nicht viel verändert.

Jade City

Im Shop kann man Jade-Artikel erwerben und im Außenbereich informiert eine umfangreiche Dauerausstellung über den Jade-Bergbau. Doch der Schein trügt – im Jade-Mining stehen in Britisch Kolumbien große Veränderungen an. Alle Jade Minen befinden sich im Stammesbereich der Tahltan First Nation. Die Tahltan sehen im Jade-Mining eine große Umweltzerstörung und haben dementsprechend Anträge an die Regierung von BC gestellt, den Jadeabbau zu beenden. Am 10. Mai 2024 wurde deshalb von der Regierung in BC ein Gesetz erlassen, dass keine neuen Minen mehr zugelassen werden und die bestehenden in den nächsten fünf Jahren geschlossen werden müssen. Der Jade-Bergbau wird hier also verschwinden!

Weiter entlang am Cassiar Highway folgen nun viele schöne Seen und Erholungsgebiete, unter anderem der Kinaskan Lake Provincial Park, an dem wir einige Zeit verbringen. Hier kann man nicht nur den traumhaften Seeblick genießen, sondern blickt auch auf eine schöne Bergwelt – allerdings auch hier mit massiv zurückweichenden Gletschern.

am see

Danach fahren wir bis Meziadin Junction weiter, wo wir auf den Stewart Highway Richtung Pazifik abbiegen.
https://blog.gov.bc.ca/bcwildfire/provincial-wildfire-status-update-august-28-2023/ 
https://jadecity.com/ 
https://news.gov.bc.ca/releases/2024EMLI0021-000725