Roadhouses am Alaska Highway - Teil IV
Eine Zeitreise entlang des Alaska Highwaysvon Historical Mile 1016 (Haines Junction) bis Historical Mile 1222 (Border)
Vergangenheit und Gegenwart von Roadhouses & Lodges
Zeugen einer Ära,
die wir so nicht wiedersehen werden!
Die nachfolgend aufgelisteten historischen Roadhouses bzw. Lodges entlang des Alaska Highways erheben in keiner Weise den Anspruch auf Vollzähligkeit. Sie sind allerdings entweder noch / oder wieder in Betrieb bzw. lassen sich noch an ihren frühren Standorten nachweisen.
DC = Dawson Creek, BC, nach DJ = Delta Junction, Alaska, aufgelistet.
Ihre Standorte sind gemäß der aktuellen Milepost (2024) in Meilen und den dort angegebenen "Historische Meilen" bzw. Kilometerangaben zugeordnet!
In Vorbereitung
Historical
Mile Roadhouse / Lodge
1019 Stardust Motel
1022,3 Mount Logan Eco Lodge
1022,5 Bear Creak Roadhouse / Mackintosh Trading Post /
........... Bear Creek Lodge / Bear Creek Logging
1054 Silver Creek Lodge / Kluane Lake Lodge
1056 Sheep Mountain Hotel
1064 Kluane Mun - Bayshore Lodge
1083 Talbot Arm Motel
1083,1 Destruction Bay Lodge
1093 Kluane Inn / Burwash Landing Resort
1095 Joe´s Airport Lordge
1118 Travellers Services / Kluane Wilderness Village
1118 Café and Scully´s Saloon / Mount Kenedy Motel
1128 Mountain View Lodge
1147 Pine Valley Lodge / Pine Valley Bakery and Lodge
1156 Rover´s Inn / Northland
1164 Koidern River Lodge
1167 Rover´s Inn, Northwest Trading Post / Bear Flats Lodge
1167 Rover´s Inn
1169 White River Lodge / White River Motor Inn
1184 Dry Creek Lodge
1188 Engel Lake Lodge
1191 Paul Niemann´s Lodge and Trading Post
1200 Beaver Creek Trading Company
1202 Beaver Creek
1202 Beaver Creek Motel
1202 Beaver Creek Lodge / Alas/Kon Border Lodge
1202 Westmark Inn
1202 Buckshot Betty´s
1202 Ida´s Motel and Café
1202 Marvin´s Roost / 1202 Motor Inn
1210 Sourdough Inn / Sourdough Lodge
1220 Pioneer Inn / Border Lodge
Stardust Motel
DC 985,9 (1.580 km) DJ 401,1 ( 645,5 km) Historic Mile 1019
Mount Logan Eco Lodge
DC 991,2 (1.588,5 km) DJ 395,8 (639,9km) Historical Mile 1.022
2003: Die Lodge wird erstellt.
2015: Die Mount Logan Eco Lodge wurde 2015 eröffnet und von Roxanne ("Roxy") Tanase-Mason sowie David Manson betrieben.
Sie geben gerne Empfehlungen für Unternehmungen und Sehenswürdigkeiten in der umliegenden Landschaft. Auch bieten sie geführte Ausflüg an, darunter Schneeschuhwanderungen, Rafting auf dem Dezadeash River und Hundeschlittenfahrten.
Die Hauptlodge verfügt über 5 Schlafzimmer; auf dem Gelände gibt es weitere Unterkünfte, z.B. in einer geräumige Jurte, einem umgebauten Schulbus und einer "Holzkapsel".
Die rustikale Hütte "Old Gold Rush Cabin" (Prospector Cabin) soll das älteste Gebäude in Haines Junction sein. Es soll neben dem Grab eines Goldsuchers stehen.
2024: Die Lodge steht durch Marc Perreault-Realestate für 2.200.000 Can$ zum Verkauf:
Bear Creek Roadhouse / Mackintosh Trading Post / Bear Creek Lodge
DC 991,6 (1.589,1 km) DJ 395,4 (636,3km) Historical Mile 1022,5
Die Einrichtung entlang des Weges nach Westen bzw. Norden, dessen Standort eine über 120-jährige Geschichte aufweisen kann, betreffen die Mackintosh Trading Post bzw. die Bear Creek Lodge.
Ihre Entstehungsgeschichten sowie ihr "wechselvolles Dasein" hat Gord(on) Allison in den sehr detailliert recherchierten und dadurch interessant sowie unterhaltsam zugleich lesenden Artikeln ausführlich beschrieben. Aus diesen Quellen stammen die nachfolgenden Fakten!
Bear Creek Roadhouse ↗ (19.12.2019)
The Mackintosh Trading Post ↗ (09.01.2020)
1903: Etwa 10 Kilometer nordwestlich der heutigen Stadt Haines Junction errichtet Eli Proulx nahe des Bear Creek mit seinem Partner Joseph Beauchamp ein Blockhaus. Dieses lag an der von Whitehorse nach Silver City am Kluane Lake führenden Kluane Wagon Road ↗, deren Fertigstellung 1904/05 erfolgte.
1905: Joseph (Joe) Beauchamp übernimmt das Roadhouse und baut es weiter aus.
So schnell wie der Goldrausch Anfang 1904 einsetzte, so schnell war er auch wieder vorüber und der Weg wurde nur wenig und von wenigen Großwildjägern genutzt. Daran änderte auch der 1913/14 aufflammende "Chisana Gold Rush" nichts. Der Weg jedoch blieb Versorgungsweg für die Brüder Eugene und Louis Jacquot aus Burwash Landing, die auf ihm ihre benötigten Vorräte von Whitehorse heranschafften.
1913: Seine erste Frau Blanche und das Kind sterben.
Zusammen mit seiner zweiten Ehefrau Elizabeth Gray ("Lizzy") betreibt er das Roadhouse weiter.
1919: Am 17.10.1919 brannte das Blockhaus - vermutlich aufgrund einer explodierenden Benzinlampe - komplett ab. Das Haus war nicht versichert! ↗ Joseph baute das Blockhaus annähernd mit gleichem Aussehen unverzüglich wieder auf.
Bear Creek Roadhouse - 1920 - looking southwest
Note extend of land cleared and broken by Joseph Beauchamp
(William A. Buman Family Photo Collection)
Embedded aus:
https://yukonhistorytrails.com/2019/12/19/the-bear-creek-roadhouse-in-southwest-yukon/
1926: Am 26.04.1926 starb Lizzy Beauchamp.
1928: Joseph Beauchamp verlässt die Region zusammen mit seiner neuen Frau.
1929: Beauchamp kam noch einmal ohne Frau zurück und verkaufte das Anwesen an Frank Skizze, der am nahen Kloo Lake einen"Trading Post" betrieb.
Eugene Jacquot, der in Burwash u.a. einen "Trading Post" besaß, hatte angeboten, sich um das Roadhouse in Bear Creek zu kümmern und beauftragte dann Olaf Wickstrom damit. So wurde zumindest das Roadhouse im Winter noch als Pelzhandelsstation genutzt.
Die Gebäude von Bear Creek wurden nicht gepflegt und Pappeln wucherten wieder über das bereits gerodete Land.
1935: George Whitfield Machintosh und seine Frau Dorothy Mackintosh werden neue Eigentümer allerdings nur der Häuser, da das Land keinem gehört, und nennen "Bear Creek Roadhouse" in "Mackintosh Trading Post" um.
1936: Georg stellt einen Antrag, um das Land in seinen Besitz zu bekommen.
1939: Georg Mackintosh stirbt 62jährig am 24.11.1939 in Huntington Beach, Californien.
1940: Dorothy kehrt zur Trading Post zurück. Da sie in Philosophie (Dr. PhD.) in Ernährungswissenschaften habilitiert hatte, führte sie nicht nur das Roadhouse weiter und handelte mit den First Nations Pelze, sondern etablierte ihren eigenen großen Garten, in dem sie Kartoffeln und weitere Gartenprodukte anbaute, die sie sogar in Whitehorse vermarktete.
1942 kam der Alaska Highway in ihre Region, der jedoch anfänglich weit nördlich an ihrem Anwesen vorbei führen sollte. Was auch immer dazu geführt haben mag, die stellenweise schon fertige Trasse des Haighways wurde umgelegt - vorbei am Ihrem Roadhouse.
So erhielt die "Mackintosh Trading Post" in Bear Creek die Entfernungsbezeichnung "Meile 1022".
1943: Dorothy plante nach Fertigstellung des Highways ein neues Blockhaus, das 1945 fertig gestellt werden konnte.
1946 wird das Land endlich vermessen.
1952: in der "MILEPOST" von 1952 wird berichtet, dass Dorothy 7 Personen in ihrem Haus unterbringen kann.
16 Jahre, nachdem ihr Mann Georg den Antrag gestellt hatte, erhält Dorothy Mackintosh schließlich am 5. September 1952 das Eigentumsrecht auf das von ihr bestellte Land; dazu gehören ein Haus, zwei Hütten, eine Scheune und zwei Lagergebäude.
1954 verkaufte Dorothy Mackingtosh das gesamte Anwesen an Roland („Butch“) und Violet („Andy“) Nygren . Diese benennen das Anwesen in "Mackintosh Lodge" um und errichten eine weitere Moteleinheit. Dorothy ging 69jährig nach Anaheim in Californien zurück, wo sie 1970 starb.
Mackintosh Lodge - Postkarte ~ 1950 Mit frdl.Genehmigung entnommen aus https://www.explorenorth.com/library/roads/images-lodges/mackintosh_lodge.jpg |
1966: Dorothy Macintosh schrieb die bisherige Geschichte der Lodge - „The Story of Mackintosh Lodge“ ↗ , die am 5. Dezember 1966 im Whitehorse Star veröffentlicht wurde [*5 ].
1968: Ed Wyatt pachtet die Lodge von den Nygrens.
1970: Ende der 1970er Jahre erfolgt eine erneute Umfirmierung in "Bear Creek Lodge", nachdem Gail und Bryant Jeeves die Lodge erworben hatten. Sie erweitern die Lodge und richteten ein neues Restaurant ein. Dabei wurden die alten Gebäudeteile nach und nach abgebaut, die letzten bereits im Jahr 1980.
1978: Anfang des Jahres stellen die Jeeves bei der Yukon Liquor Corporation einen Antrag zur Ausschankgenehmigung von Wein und Bier im Restaurant.
1982: Das gesamte Anwesen wird vermessen und in Grundstücke aufgeteilt, die damit u.a. auch zur Wohnbebauung zugelasssen sind.
1996: Gail und Bryant Jeeves verkaufen die Lodge, doch die neuen Besitzer können den Kaufbetrag nicht aufbringen und vermüllen sogar das Anwesen. Daraufhin ziehen die Jeeves, die sich zwischenzeitlich ein Haus in Vancouver Island gekauft hatten, wieder mit viel finanziellem Verlust zurück.
2006: Die Bear Creek Lodge musste endgültig schließen, da ihre Besitzer nahezu mittellos waren. Grund: Die Regierung von Yukon Territory verlangte eine umgehende Modernisierung des Abwassersystems im Wert von etwa 20.000 US-$, die das Besitzerehepaar nicht aufbringen konnten.
Quelle:
2007: Das Anwesen soll für $ 279,000 mit 7,61 ha verkauft werden. Bedingung: "Das Abwassersystem muss modernisiert werden, ehe die Lodge wieder öffnen darf".
Am 05.09.2007 fällt der Verkaufspreis sogar auf $ 229,000.
2008: Erneut wird der Verkaufspreis herabgesetzt auf $ 205,000 [* 5 ].
2009: Im September kaufen Ivan und Linda Thompson das gesamte Anwesen und nutzen es fortan als Hauptsitz ihres Unternehmens, einem "Wald-Erntebetrieb".
Gleichzeitig erhält das Areal erneut einen neuen Namen: "Bear Creek Logging". Da die neuen Eigentümer auch einige Motelzimmer für [längerfristige] Vermietungen (Air BnB) anbieten, bleibt die Tradition des Roadhouses, der Lodge, zumindest ansatzweise erhalten. Linda ist der Host ab 2023.
Silver City
DC 1021 (1.636,6) DJ 366 (589 km) Historical Mile 1.054
1903: Dawson Charlie, der schon im Klondike Gold gefunden hatte, entdeckte auch in dieser Region im Sommer 1903 Gold, was bis Ende des Jahres einen "Gold-Rush" auslöste.
1904/05: Die von Whitehorse kommende, damals 238 km lange "Kluane Wagon Road", endete in Silver City, das bald zu einem Ausgangspunkt für die Goldsucher wurde, die in den nahen Bächen ihr Glück versuchen wollten. Für den weiteren Weg musste man ein Boot nehmen.
Silver City wuchs schnell zu einer kleinen Gemeinde mit einem North-West Mounted Police-Posten (NWMP), einem Bergbauamt, einer Poststation, einem Gehöft, eine paar Hütten sowie einer offiziellen Raststätte.Nun, in den Bächen der Kluane-Region gab es : nicht genügend Gold, so das Silver City bald wieder aufgegeben wurde.
1921: Das Post-Office schloss 1921, 1924 galt die kleine Ansiedlung als aufgegeben.
1915: Morley Elbert Bones hatte sich bereits 1915 in Silver City niedergelassen und eine der größten Pelzfarmen (Silberfuchs und Nerz) im Yukon gegründet.
In fast allen damals stehenden Gebäude wurden Käfige für die Haltung der Füchse und Nerze eingebaut.
Bones war auch einer der Führer, die der Großwildausrüster Tom Dickson 1914 angeheuert hatte, um Jagdgruppen in die St. Elias Mountains zu führen.
"Bones bewarb sich um ein 160 Hektar großes Gehöft am Ufer des Kluane Lake, wo er eine Ansammlung von einem vielen Blockhäusern errichtet hatte, darunter eine Scheune für seine Pferde und Rinder. Er baute einen Komplex aus Gehegen, auch um seine Tiere unterzubringen. Er besaß eine windbetriebene Wasserpumpe und bewirtschaftete 10 Hektar Land. Die verfallenden Überreste dieser Gebäude sind noch heute vorhanden".
1934: Im Oktober 1934 verkaufte Bones sein Gehöft an Jack Haydon und verließ den Yukon endgültig; er ging nach Californien, wo er 1945 starb.
1942: Jack Haydon führte auch 1942 noch seine Farm, als der Alaska Highway direkt vor seinem Anwesen durchgeführt wurde.
Quellen:
siehe auch: Jack Hayden’s cabin at Silver City, July 1942, Robert Hays fonds Yukon Archives #5705
Die Schreibweisen unterscheiden sich: Haydon und Hayden
1948: Annie Hayden, die First Nation Frau von Haydon, erschoss ihren 80jährigen Mann John Hayden, nachdem er ihr gegenüber wiederholt gewalttätig wurde.
Sheep Mountain Motel
DC 1021 (1.636,6) DJ 366 (589 km) Historical Mile 1.054
Da der Highway bereits 1975 umgelegt wird, gibt es keine aktuelle Kilometerangabe. Die verbliebenen Gebäude sind jedoch über eine geschotterte Stichstraße vom Alaska Highway aus noch zu erreichen.
1964: in [* 20 ] Accommodations and Roadside Facilities - 1964 erscheint erstmals das Sheep Mountain Motel mit Möglichkeiten, 12 Personen unterzubringen. Ebenso Benzin und Öl-Service.
1965: der "Whitehorse Star" vom 03.06.1965 berichtet, dass Mike und Marge Dubinsky die Sheep Mountain Lodge bewirtschaften.
1966: am 06.06.1966 konnte man dem "Whitehorse Star" entnehmen, dass der 40jährige Mike Dubinsky gestorben sei, als er versuchte, einen Brunnen zu graben und in den in der Grube angesammelten Gasen erstickte.
Die Walter Deane Slide Collection im Anchorage Museum im Rasmuson Center verfügt über eine Folie mit der Überschrift: „Log Roadhouse und Chevron Tankstelle, mit Schildern für Tubeless Tire Service, Standard Oil Products und „Husky Pups for Sale“, Sheep Mountain Motel und Café? Druckdatum Dez. 66" [* 5 ].
1969: am 25.07.1969 veröffentlicht der Fairbanks Daily News-Miner, dass das "Four-Unit-Motel" für $ 35,000 nebst Café und voll ausgestatteter Werkstatt zu verkaufen sei.
Innenansicht eines Gebäudes nahe Sheep Mountain Motel 15.07.2028 |
Silver Creek Lodge / Kluane Lake Lodge
DC 1.020,5 (1.635,8) DJ 366,6 (589,8 km) Historic Mile 1.056, (old Km 1.698,5)
Da der Highway 1975 umgelegt wird, gibt es keine aktuelle Kilometerangabe. Die verbliebenen Gebäude sind über eine geschotterte Stichstraße vom Alaska Highway aus zu erreichen.
Ende der 1940er: Johnny Muska aus Alberta errichtet die Silver Creek Lodge.
1949: Bereits am 20. März 1949 werden die besten "Halteplätze am Alaska Highway für den Tourismus aufgelistet: Watson Lake Lodge (Mile 365), Teslin Lake Lodge (Mile 804), Marsh Lake Lodge (Mile 836) and Kluane Lake Lodge (Mile 1060).
Zum damaligen Zeitpunkt existierte nur der Name der Silver Creek Lodge, doch sie war am Kluane Lake gelegen.
1952: Der "MILEPOST" von 1952 kann man entnehmen: „Silver Creek Lodge, mit Unterkünften, guter Küche, lizenzierter Taverne sowie Benzin- und Ölservice. ... Die Eigentümer waren das Ehepaar Johnny und L. Muska
1958: Das Ehepaar Muska wird weiterhin als Besitzer und Betreiber der Lodge mit 13 Räumen, ... genannt.[* 14 ]
Links vom Highway befindet sich diese Lodge mit 12 (?) modernen Räumen, ... [* 3 ].
Doch bald verließ ihn seine Frau. Später verpachtete Johnny Muska die Lodge, bis sie von dem Ehepaar Williams gekauf wurde.
1959: Im "Alaska Highway, Road to Yukon Adventure" (Canadian Government Travel Bureau, 1959) wird die Silver Creek Lodge beworben mit 13 Räumen sowie Telefon und / oder Telegraphenservice.
1964: Die Unterkunftsmöglichkeiten werden in [* 20 ] jetzt sogar mit 20 Personen angegeben.
1966: im September pachteten Michael ("Mike") und Janice ("Jan") Williams aus Oregon kommend die Lodge von Conrad Bradley; da sie sich nicht auf einen Kaufpreis einigen konnten, zogen die Williams weiter und kauften die leerstehende Silver Creek Lodge, die sie 1969 als Kluane Lodge eröffneten.
1969: Am 31. März berichtet der "Whitehorse Star", dass Janice ("Jan") and Michael ("Mike") Williams, die vorher zwei Jahre die Mountain View Lodgebetrieben hatten, die Silver Creek Lodge von Mile 1055 übernehmen und sie in Kluane Lake Lodge umbenennen wollen. Sie bauten danach auch eine Tankstelle, die "Gulf-Station", fügten ein Restaurant sowie Räume zum Übernachten hinzu.
Da das Ehepaar Williams selbst vier Kinder hatten, die später schulpflichtig wurden, lebten später während der schulfreien Sommerzeit einige Kinder der "First Nations" bei ihnen, die - staatlich angeordnet - in Pflegefamilien die "Non-First-Nation-Kultur" kennen lernen sollten [* 7 , S. 155 ].
1975: Der Highway wurde 1974/75 begradigt und führte nun südlicher weiter. Damit war die Lodge vom Highway "abgeschnitten". Folge: das Ehepaar Williams schloss die Lodge und zog weiter nördlich zur "Destruction Bay Lodge", um diese für ein Jahr zu pachten [**]
1976: Im Frühjahr zog die gesamte Familie Williams wieder zur Kluane Lake Lodge zurück, doch eröffnen sie diese nicht wieder. Stattdessen lebten sie vom Fischfang- und- verkauf.
Dennoch errichten sie wenige 100 m weiter - diesmal wieder am Alaska Highway bei km 1.641 gelegen - erneut eine "Kluane Lake Lodge".
1987: Am 22. Mai steht auch diese Einrichtung zum Verkauf. "AFFORDABLE LODGE. Kluane Lake Lodge situated on over 5 acres. Includes large 2 bay service garage, 4 unit motel, RV hookups, and gas pumps. Great price at $85,000.00. We have pictures and an appraisal on file."
1991: Nachdem die Lodge am Highway für mehrere Jahre geschlossen war, wurde sie im Jahr 1991 wieder geöffnet - aber nur für drei Jahre!
Kluane Lake Lodge - Cement block construction 15.07.2018 |
1993: Am 03. März steht das gesamte Anwesen wieder zum Verkauf: "A highway commercial venture - just in time for the upcoming tourist season or as a year round operation. Kluane Lake Lodge is located at the south end of beautiful Kluane Lake. This 7 acres includes a 2 bay 30x50 shop of cement block construction, a 16x16 fast food kitchen which is wired and plumbed, and a wash house with a coin-op laundry. Also on the premises are 4 fully serviced RV sites with room for many more. Features 11,000 gal. fuel storage and gas pumps as well as a 30 KW generator and is completed with a 4 unit motel complex. This property has the opportunity for a variety of expansion projects as it is situated next to historic Silver City, Kluane Park, Kluane Lake, Sheep Mountain and Slims River. ALL it takes is a little imagination. Listed to sell quickly at $198,000." [* 5 ].
Kluane Lake Lodge - Murry Lundberg - 24.07.2015 Mit frdl. Genehmigung entnommen aus https://explorenorthblog.com/yukon-rving-exploring-around-kluane-lake-part-2/ |
1996: Michael und Janice Williams konnten das Anwesen verkaufen und zogen nach Oregon zurück. Seitdem ist das Gelände verweist.
Kluane Mun - Bayshore Lodge
DC 1.023,7 (1.641 km) DJ 363 (584,2 km) Historical Mile 1055
Bayshore Lodge - 16.07.2018 |
1973: Diese Lodge befand sich ziemlich genau 100 Meilen von der Koidern River Lodge (Mile 1163) entfernt, die von Jim und Dorothy Cook erbaut wurde.
Jims Schwester und ihr Mann sowie ihr Sohn und ihre Tochter bauten und führten die Bayshore Lodge in den 70er Jahren.
Im September lauteten die Besitzer Fredrick ("Fred") Alexander and Eleanor ("Kate") Postoloski; Kate war die Schwester von Jim. (Neilyornis in [*]). Sie hatten am 30.06.1973 geheiratet.
1975: Am 14. Juni 1975 ertrank Fred im Kluane Lake im Alter von 41 Jahren. Sein Körper wurde nie gefunden.
Ihr gemeinsames Kind Alexandrea ("Rea") kam im Oktober 1975 auf die Welt.
Kate starb am 06.01.2010 (im Alter von 71) in Haines Junction.
1983 - 1996:
1997: Ron und Marilee Chamber sowie Grace and Ken Cohoe betrieben diese Lodge bis zum Jahr 2000. Dann schließ sie - und wird bereits wenige Jahre danach von Vandalen "besucht".
Bayshore Lodge - 16.07.2018 |
Bayshore Lodge - Murry Lundberg - 24.07.2015 Mit frdl. Genehmigung entnommen aus https://explorenorthblog.com/yukon-rving-exploring-around-kluane-lake-part-2/ |
Die Lodge verfügte einst sogar über einen Wirlpool am Strand.
Die Umleitung des Highways führte auch bei dieser Lodge dazu, dass sie für die Durchreisenden nicht mehr gut sichtbar war und die neue Zufahrt einfach zu umständlich - und es folgten bald ja wieder weitere Lodges!
Talbot Arm Motel
DC 1.050,8 (1.684,5 km) DJ 336,2 (541 km) Historic Mile 1083
Historic Mile 1083 - 16.07.2028 |
1955 - 1957: Pieter und seine Frau Margaret Jess (1932 - ✞13.01.2016) Van der Veen lebten / wohnten mit ihren Kindern Gary und Karen in Burwash Landing für zwei Jahre in der Hütte "Moose Horn", die Louis Jacquot um 1939 dort erbaute.
Damals war Pieter war als Grader- und Schwermaschinenführer am Alaska Highway tätig.
1964: In diesem und dem folgenden Jahr erbaute Pieter Van der Veen im Ort Destruction Bay ein Motel mit 32 Räumen, einem Restaurant sowie einer Tankstelle mit Werkstatt.
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Quelle: Yukon - Canada´s Last Frontier.pdf Seite 25 - Ausgabejahr 1979 |
1987: Die Lodge wird erneuert und von ihrem Sohn Garry mit Sandra Armstrong betrieben.
2016: Suzanne Tremblay und Charles Eikland besitzen im Jahr 2016 das Motel und beschweren sich über schlechte oder teilweise gar keine Telefonverbindung, die geschäftsschädigend wirken würden.
2024: Die Lodge "1083 Alaska Hwy, Destruction Bay, YT Y0B 1H0, Canada" steht mit etwa 19.000 m2 zum Verkauf. RE/MAX bittet nur um einen Anruf, nennt in der Anzeige jedoch keinen Preis. $NaN!
Quelle: https://show.tours/talbotarmmotel ↗
https://yukon.ca/sites/yukon.ca/files/tc/tc-walking-tour-burwash-landing.pdf ↗
Destruction Bay Lodge
DC 1.050,8 (1.684,6 km) DJ 336,2 (541 km) Historic Mile 1083
Die Ansiedlung, in der heute etwa 55 Personen leben, wurde als Zentrum für Bau-, Wartungs- und Unterhaltungsarbeiten am Alaska Highway gegründet. Hier stand früher eine Repeater-Station und nach Fertigstellung des Highways existierte an dieser Stelle die Zentralstelle für die Unterhaltung des Highways von Whitehorse bis zur Grenze in Alaska.
Auch heute ist an dieser Stelle noch eine "Highway-Maintenance-Station" vorhanden.
Die Folgen eines Sturms, der Gebäude und Material des damaligen "Camps 1083" zerstörte, führte zu den Namen des Ortes.
Gebaut wurde die Lodge im Auftrag von Clyde Wann (✞1967) als "Destruction Bay Lodge & CHEVRON Gas Station".
"Clyde Wann Enterprises" erbaute auch die Swift River Lodge (Meile 733,4), die Morley River Lodge (Meile 777,7) und 1958 die Beaver Creek Lodge (Meile 1.202).
1952: In "The MILEPOST" von 1952 wird die "Destruction Bay Lodge, eine der ersten Clyde-Wann-Stationen am Alaska Highway angepriesen mit Zimmern, einem Café, das frische lokale Seeforellen- und Felchen zum Abendessen serviert, einem Gemischtwarenladen, einer Bierstube sowie einem Service für Benzin, Öl, Reifen, Schläuche und Reifenreparatur. Dort gibt es Duschbäder, moderne Toiletten und beheizte Autoabstellplätze sowie Telefon- und Telegrafendienste an der Repeater-Station auf der gegenüber liegenden Straßenseite.
1958: Selbst Lou Jacobins beschreibt im „Guide to Alaska and the Yukon“ von 1958 (Handbook of the Far North) diese Lodge als eine weitere Station, die von den Clyde Wann Enterprises betrieben wird. 10 Zimmer, moderne Sanitäranlagen; Restaurant, Taverne; Gemischtwarenladen; Telefon- und Telegrafendienst an der Repeater-Station auf der anderen Straßenseite; Benzin, Öl, Reifen, beheizte Garage, kleinere Autoreparaturen. Preise: Doppelzimmer 5,00 $; zusätzliches Einzelbett 2,00 $.[* 5 ].
1965: Am 03. Juni 1965 wird berichtet, dass Hank und Doreen Pirrillo die Lodge betreiben, und am 23.08. 1956 berichtet der "Whitehorse Star", das "die Destruction Bay Lodge mit ihrer Holzverkleidung und anderen Änderungen rund um das Gelände ein neues, modernes Aussehen erhalten hat“ [*5 ].
1967: Ebenfalls im "Whitehorse Star" vom 20.03.1967 wird im Artikel "Up-grading at Yukon Hotels" von einer komplett neue Außenverkleidung des Blockhauses berichtet. Selbst die Innenrenovierungen beinhaltete eine neue Verkleidung sowie einen Neuanstrich der Wände und neue Fliesenböden. Hinzu kamen vier neue Moteleinheiten. [*5 ].
1978: Die erste Destruction Bay Lodge, auch D-Bay Lodge genannt, brannte im Jahr 1978 komplett ab.
2009: Besitzer von 2009-2023 ist Loren Maluorno.
2022: Leider ist dieser Platz heruntergekommen. Als moderner RV-Reisender kann man jedoch weiterhin Strom bekommen, allerdings ist kein Trinkwasser vorhanden und auch keine Toilettennutzung möglich.
Die örtliche Regierung hatte diese Einrichtung geschlossen, der Grundstückseigentümer erlaubt jedoch weiterhin, Wohnmobilen und Wohnwagen hier zu parken und zu übernachten.
Destruction Bay Lodge - 17.07.2018 |
Destruction Bay Lodge - 17.07.2018 Café ist geschlossen, der Campground "geöffnet" |
Kluane Inn / Burwash Landing Lodge / Burwash Landing Resort
DC 1.061 (1.701 km) DJ 326 (524,6 km) Historic Milepost 1093
1904: Burwash Landing wurde als eine der ältesten Handelsposten im Yukon von den Brüdern Eugene "Gene" und Louis Jacquot gegründet.
Gene Jacquot heiratete Ruth, die älteste Tochter von Tom Dickson.
1920: Mary Copper Joe und Louis Jacquot heirateten.
1927: Mary und Louis Jacquot bekommen am 21.10. ihre Tochter Josephine Sias (♱ 2012) in Burwash Landing, später noch den Sohn Hank.
Mit ihrem späteren Mann Frank Sias bauten sie sich in Silver City 1972 eine Unterkunft, starteten 1990 ein B&B, bis das Anwesen ihre Enkelin 2017 verkaufte.
Quelle: https://yukonlakecabins.com/our-story/ ↗
Infotafel - 17.07.2018 |
1947: Die Jaquot Brüder heuern Robert "Bob" Porsild an, um ihnen ein Inn zu bauen. (Porsild baute sich kurz darauf bei Meile 836,5 die annähernd identisch aussehende Johnsons´s Crossing Lodge.
Die Bretter und Balken zur Herstellung des Kluane Inns wurden in Bear Creek (Meile 1022,5) von Mickey Blackmore angefertigt.
Kluane Inn 1948 - Elmer Harp, Jr Foto aus: North to the Yukon Territory via the Alcan Highway in 1948: Field Notes of the Andover-Harvard Expedition" by Elmer Harp, Jr. Seite 21 |
Burwash Landing Resort - Seeseite - 17.07.2018 |
1950: In der Veröffentlichung „Alaska and the Alaska Highway“ [* 2 ] wird das Kluane Inn mit 19 Zimmern aufgelistet. Ein Einzelzimmer kostet 2,50 $, das Doppelzimmer 4,50 $.
Das Inn wird von Gene und Ruth Jaquot betrieben.
Eugene "Gene" Jacquot stirbt.
1952: Die "MILEPOST" von1952 preist nicht nur die Lodge an, sondern auch das gesamte Gebiet und listet die Freizeitmöglichkeiten auf, die an dem Kluane Lake unternommen werden können.
1953: Im "Fairbanks Daily News-Miner" vom 30. September wird die Kluane Lodge zum Verkauf angeboten. Melden soll man sich bei Frau Ruth Jacquot.
1954: Die "MILEPOST" von 1954 weiss zu berichten:
Die Lodge ist ein zweistöckiges Blockhaus mit Sanitäranlagen und Badewannen oder Duschen (jeweils zwei) und Unterkünfte für 42 Personen. Frau Jacquot führt jedoch weiterhin das Kluane Inn.
1957: Im "Fairbanks Daily News-Miner" vom 20.11.1957 wird mitgeteilt, dass an „Meile 1093 - Burwash Landing Hotel - ein neues Café eröffnet hat. Das Hotel verfügt über 21 Zimmer.
Leland Allinger und Darrel Duensing werden die neuen Eigentumer
1959: Auch in der Ausgabe „Alaska Highway, Road to Yukon Adventure“ (Canadian Government Travel Bureau, 1959)" wird weiterhin die Burwash Lodge angepriesen, die jetzt 70 Personen Platz bietet. Wie viele Lodges am Alaska Highway verfügt auch diese über einen Telefon- und/oder Telegrafendienst.
1962: Betty und Leland Allinger sind jetzt die Besitzer der Lodge und beantragen am 01. März 1962 eine Lizenz zum Verkauf von Bier in ihrer Lodge.
1965: Der "Whitehorse Star" vom 16.09.1965 teilt mit, dass man jetzt sogar in Burwash Landing Gerste und Hafer erntet!
1967: Im Artikel "Upgrading at Yukon Hotels" des "Whitehorse Star" vom 20.03.1967 wird über die Burwash Lodge berichtet, dass im letzten Jahr acht neue Moteleinheiten, ein neuer Speisesaal mit Blick auf den Kluane Lake fertig gestellt wurden.
1972: Die Lodge schließt den Winter über, ihre Besitzer reisen nach Kalifornien.
1982: Helen und Ollie Wirth sowie Chris Modersohn übernehmen Burwash Lodge und nennen das Anwesen Burwash Landing Resort. Ein Jahr später steigt Chris aus, dafür kommt Roy Oliver neu hinzu.
2003: Am 12.03. kann man das Burwash Landing Resort kaufen. Verlangt werden 1,2 Millionen US-Dollar, geboten werden 20 Hektar, 25 komplett möblierte Zimmer, Restaurant/Speisesaal, Cocktaillounge, Wohnmobilstellplatz, Cafeteria mit 250 Sitzplätzen und Garage mit Tankstelle.
2005: Der 2003 anfänglich gewünschte Preis für den Verkauf des Burwash Landing Resorts wird im Juni auf 980.000 US-Dollar gesenkt.
2007: Die "Kluane Community Development Corporation" erwirbt die Lodge im Herbst des Jahres.
2013: Helen und Ollie Wirth gehen in den Ruhestand, nachdem sie 31 Jahre lang das Burwash Landing Resort betrieben hatten.
Danach erfolgen für viele Jahre Leerstand des Gebäudes und kontroverse Diskussionen der Besitzer der Lodge hinsichtlich der weiteren Verwendung. Während wenige für den Erhalt stimmen, überwiegt bei der Mehrheit die Meinung, das historische Gebäude gehört abgerissen.
2015: Dem "Whitehorse Daily Star" vom 06.01.2015 konnte man entnehmen: Die älteste Lodge am Yukon-Abschnitt des Alaska Highway steht kurz vor dem Abriss.
Quellen:
Joe´s Airport Lodge
DC 1.062 (1.702,6 km) DJ 325 (523 km) Historic Mile 1095
1945: Das Gebäude wurde gegenüber der Landebahn aus ehemaligen US-Gebäudteilen erbaut, die am Flughafen (Northwest Staging Route - Emergency Flight Strip #8) standen.
1950: Im "Whitehorse Star" vom 19.05.1950 wird die Lodge incl. Hotel und dem Café zum Mieten angeboten. Melden soll man sich bei Frau Ethel Chouinard.
1951: Ebenfalls im "Whitehorse Star" vom 12.10 1951 dankt Frau Chouinard allen, die ihr beim jüngsten Brand so freundlich geholfen haben. Danke an Al Back, Albert Topham und ihre Männer vom Wartungslager 1083, Denny Geddes und seine Männer von C.N.T., Mrs. Ruth Jacquot und ihre Assistentin.
1952: In der "MILEPOST" von 1952 wird diese Lodge wiefolgt angepriesen:
„Joe's Airport Lodge, gegenüber der Landstraße Nr. 8. Diese Lodge, die 176 Meilen von Whitehorse und 126 Meilen von der Grenze zwischen Alaska und Yukon entfernt liegt, verfügt über Zimmer für 25 Personen, ein Café. Für alle Autofahrer steht ein Trucker-Wohnheim, eine Bierstube, ein Benzin- und Ölservice sowie eine Garage mit beheiztem Auto- und Reifenreparaturservice, Schmierung und Reifenverkauf zur Verfügung und LKW-Fahrer, mit 24-Stunden-Mechanikservice. Joseph ("Joe") und Ethel Chouinard sind die Besitzer.
1953: Der "Whitehorse Star" vom 17. Juni 1953 weis zu berichten, dass Frau Chouinard in Whitehorse ihre Tochter Marsha Kluane geboren hat.
In "Alaska Recreation Survey, Teil 1, United States of Department of the Interior" von William J. Stanton aus dem Jahr 1953 wird ebenfalls diese Lodge wird auf Seite 166 diese Lodge angepriesen.
1954: Die "MILEPOST" von 1954 bewirbt die Lodge besonders für Trucker, insbesondere mit einem 24-Stunden-Notfall-Reparaturservice. Ferner mit der Ankündigung: Der Anbau von Hütten und modernen Sanitäranlagen ist für 1954 geplant. Eigentümer und Betreiber sind Herr und Frau Chouinard.
1957: Die "MILEPOST" von 1957 bewirbt erneut Fernfahrer und gibt an, das die Lodge nun Platz für 40 Personen bietet, über warmes und kaltes Wasser verfügt, ...
1958 beantragen Ethel und Joseph Chouinard eine Lizenz zum Verkauf von Cocktails in der Joe's Airport Lodge.
Lou Jacobin´s „Guide to Alaska and the Yukon“ von 1958 (Handbook of the Far North) beschreibt die Lodge, die gegenüber dem Flugplatz liegt. Zimmer für 35 Personen; Preise: 3 $ Einzelzimmer bis 5 $ Doppelzimmer, ... Ethel und Joe Chouinard sind weiterhin Eigentümer und Betreiber.
Im Northwest Travelguide (14th Edition) von 1958 ,8 [* 3 ] wird diese Lodge bereits mit 40 Übernachtungsmöglichkeiten erwähnt.
1959: Im "Alaska Highway, Road to Yukon Adventure" (Canadian Government Travel Bureau, 1959) wird mitgeteilt, das 40 Personen übernachten könnten.
1961: Der "Whitehorse Star" vom 12. 01.1961 berichtet: Al und Dorrie Calford werden die neuen Besitzer der Joe´s Airport Lodge.
1962: Im "Whitehorse Star" vom 15. 10.1962 konnte man folgendes lesen:
„Joe's Airport Lodge bei Meile 1095 wurde in den frühen Morgenstunden des Samstagmorgens [13. Oktober] durch ein Feuer ungeklärter Ursache zerstört. Das Feuer schien in der Nähe des Heizraums ausgebrochen zu sein. Der Brand wurde rechtzeitig entdeckt, um allen Gästen und Mitarbeitern die Flucht zu ermöglichen, aber es konnten keine persönlichen Gegenständen gerettet werden. Ein Tourist soll durch das Feuer zweitausend Dollar verloren haben.
Einen Bericht "Fire levels roadhouse" vom "Whitehorse Star" vom 15.10.1962 dazu kann man über diesen Link nachlesen.
Quelle:
Traveller´s Services
DC 1.083,4 (1.737 km ) DJ 303,6 (488,6 km) Historical Mile 1118
1964: Der "Whitehorse Star" vom 01.04.1964 berichtet, dass die Traveller's Services (Yukon) Limited als Kapitalgesellschaft registriert wird.
1965: Ebenfalls dem "Whitehorse Star" vom 10.05.1965 ist zu entnehmen, das Pat und Duke French die neuen Betreiber des Travelers Service an der Meile 1118 sind; die Lodge ist seit Mai in Betrieb.
1966: Über eine Besonderheit weis der "Whitehorse Star" am 11.08.1966 zu berichten.
„Die neue Erweiterung des Traveller's Service wurde fertiggestellt und befindet sich als separater Betrieb auf der anderen Straßenseite. Die neue Einheit heißt Mount Kennedy Motel und blickt auf den Kluane River.
Auf der Seite von Traveller´s Service wurde ein 9 m hoher stählerner Aussichtsturm errichtet. Außerdem wurde ein riesiges Teleskop installiert, um Mount Lucania und Mount Logan mit dem Mount Kennedy im Hintergrund in der St. Elias Range zu sehen.
1967: Mike und Anne Yakielashek sowie ihre Mädchen sind nach Whitehorse gezogen. Sie planen, die Lodge im April wieder zu eröffnen. Der Travellers Service bleibt in den Wintermonate geschlossen.
1969: Im Juli 1969 zerstörte ein Feuer die Werkstatt der Lodge.
1971: Der "Whitehorse Star" vom 15.02.1971 informiert:
"Die Travellers‘ Services Lodge" an der Meile 1118 brannte in den frühen Morgenstunden des Samstags ab. Niemand wurde verletzt, aber der Schaden wurde auf über 100.000 US-Dollar geschätzt. Die Lodge gehört(e) Anne und Mike Yakielashek, denen auch der Takhini Trailer Court nördlich von Whitehorse gehörte.
Mike hatte sich darauf vorbereitet, die am Montag beginnende Saison zu eröffnen. Er sagte, er habe den Propangasherd in der Küche angezündet und sei dann gegangen, um nach dem Licht zu sehen Als er noch einmal hinschaute, sah er, dass die Küche brannte, konnte aber nicht mehr um Hilfe bitten, da das Telefonsystem beschädigt war. Mehrere Zimmer, das Restaurant, die Cocktaillounge und die angeschlossene Werkstatt wurden zerstört. Die Gebäude waren versichert.
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Travellers Services vor und nach dem Brand 22.02.1971 Mit frdl. Genehmigung entnommen aus https://www.explorenorth.com/library/roads/alaska_highway_lodges3.html |
Mount Kennedy Motel / Kluane Wilderness Village
DC 1.083,4 (1.737 km ) DJ 303,6 (488,6 km) Historical Mile 1118
1966: Über eine Besonderheit weis der "Whitehorse Star" am 11.08.1966 zu berichten.
„Die neue Erweiterung des Traveller's Service wurde fertiggestellt und befindet sich als separater Betrieb auf der anderen Straßenseite. Die neue Einheit heißt Mount Kennedy Motel und blickt auf den Kluane River.
1975: Dem "Whitehorse Star" vom 25. Juli 1975 kann man entnehmen, das sich das alte Mount Kennedy Motel in neuem Besitz befindet und wieder geöffnet ist.“ Es wurde an Joseph Frigon & John und Liz Trout verkauft; (Liz, geborene Waine) - diese nennen das Anwesen 1976 in Kluane Wilderness Village um.
Bekannt wird das Anwesen später auch unter Trout´s Place.
1983: Das Kluane Wilderness Village erhält am 19. Oktober 1983 $120.000 aus einem bundes-/territorialen Tourismusprogramm, „um Erweiterungen zu ermöglichen, damit die Lodge das ganze Jahr über und nicht nur im Sommer betrieben werden kann. Die Lodge wird insgesamt 340.000 US-Dollar für die Modernisierung ausgeben.
Außerdem wurde ein Campingplatz und eine Tankstelle ... errichtet. Das Anwesen wird jetzt nur noch von John Trout und seiner Frau Liz geführt.
1987: Kluane Wilderness Village ist einer der erfolgreicheren und professionell geführten Betriebe auf dem Alaska Highway. Full-Service-Lodge - 25 Blockhütten mit privaten Bädern - alles neue lizenzierte Restaurants, Cocktail-Lounge und Spielzimmer - 24-Stunden-Petrocan-Servicestation - kompletter mechanischer Service mit Abschlepp- und Schweißarbeiten, Souvenir- und Kunsthandwerksladen, 52 Wohnmobilparkplätze mit umfassendem Service, separater Winterbetrieb mit Küche und Speisemöglichkeiten und neuen Moteleinheiten, Wohnmobil ....
1999: Im "Whitehorse Star" vom 13. 09.1999 konnte man den Bericht von John Trout lesen. im ihm berichtet er, dass im Juni für eine Nacht mehr als 200 Reisende in der Lodge auf die Wiedereröffnung des Alaska Highways warteteten, da heftige Winde drohten, das das verheerende Feuer sogar sie erreichen könnte.
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Kluane Wildernis Village - 11.09.1999 Mit frdl. Genehmigung entnommen aus https://www.explorenorth.com/library/roads/alaska_highway_lodges3.html |
2000: Zu verkaufen! Im "Whitehorse Star" vom 24.05.2000 konnte man lesen:
Kluane Wilderness Village $ 2.000.000. Unglaubliche Gelegenheit, ein diversifiziertes, auf Ganzsaison-Tourismus ausgerichtetes Unternehmen zu besitzen. Dies ist die perfekte Basis für die bisherige Expansion in den Ökotourismus und in den Yukon. Der unerschlossene Wintertourismusmarkt ist bereits gut etabliert und bietet unbegrenzte Möglichkeiten zur Erweiterung. Vor Ort: Motel, Hütten, Campingplatz/Wohnmobilpark (mit See), Café, Saloon, Diner, Souvenirladen, Wäscherei, Duschen und 24-Stunden-Service. Dawn Kostelnik, 668-3500 oder 633-3938.
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Kluane Wilderness Village zu verkaufen Whitehorse Star vom 24.05.2000 Mit frdl. Genehmigung entnommen aus https://www.explorenorth.com/library/roads/alaska_highway_lodges3.html |
2001: Im Sommer (29. August 2001) wird der Listenpreis auf $1.800.000 gesenkt.
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Kluane Wilderness Village - Verkaufspreis reduziert Whitehorse Star vom 29.08.2001 Mit frdl. Genehmigung entnommen aus https://www.explorenorth.com/library/roads/alaska_highway_lodges3.html |
2003: Im Sommer (18. Juni 2003) wird der Listenpreis erneut auf $ 1.650.000 gesenkt.
Am 04. Juli 2003 wird Kluane Wilderness Village mit $15.600 Schulden in die Liste der Schuldner gegenüber der Yukon-Regierung aufgenommen.
2004: John Emerson Trout, der Besitzer des Kluane Wilderness Village, starb am15.09.2004 im Whitehorse General Hospital, sein Sohn Don übernimmt die Geschäfte, doch hat wie fast alle Lodges am Highway das Problem mit gesicherten "Hygiene-Einrichtungen". Eine neue Klärgrube konnten sie sich nicht mehr leisten!
2006: Etwa 80 Männer, die am neuen "Donjek River Bridge-Projekt" arbeiten, leben im Gold Hill Camp oder weiter unten an der Straße im Kluane Wilderness Village.
Kluane Wilderness Village wird geschlossen.
Ron Edinger, ein ehemaliger Mitarbeiter, wir zum Miteigentümer (die weiteren sind Liz Trout und Ellie Frigon). Ron hält den Abschleppdienst in dieser Region aufrecht [ * 7 , S. 170 ].
Kluane Wilderness Village - rechts der ehemalige Bereich von Traveller´s Service - 17.07.2018 |
Kluane Wilderness Village - 17.07.2018 Nur das Hinweisschild ist noch geblieben |
Café and Scully´s Saloon
DC 1.083,4 (1.737 km ) DJ 303,6 (488,6 km) Historical Mile 1118
1980: Anfang der 1980er Jahre erbauten sich Georg und Helen Scullen ein Café und einen Saloon. Sie errichteten es gegenüber dem alten Standort von Traveller´s Servive, dort wo die Moteleinheiten von Kluane Vilderness Village standen.
Café and Scully´s Saloon - Foto: mcgeez - 29.09.2006 - 2006 Alaska Road Trip CC BY-NC-SA 4.0 DEED - unverändert. https://www.flickr.com/photos/mcgeez/albums/72157594522489093/with/382563505 |
Während sie für das Café zuständig war, widmete sich "Scully", wie er auch genannt wurde, ganz den Holzarbeiten.
So baute er z. B. die bei Durchreisenden gern aufgesuchte hölzerne "Maserknollen-Bar". Aus "burls" fertigte er viele Gegenstände, die er dann versuchte, an Touristen zu verkaufen.
Solange das Kluane Wilderness Village flourierte, konnten auch sie existieren. Doch auch für sie kam bald das Aus:
Scully´s Saloon wurde im Jahr 2016 komplett abgerisen; seine Hinterlassenschaften entsorgt.
Allein das Hinweisschild für die Produktionsstätte "Blue Moose Turd Factory" kann man immer noch sehen.
Bradley´s Mountain View Lodge
DJ 1.754,2 Historic Mile 1128
Die aus Kalifornien kommenden Conrad ("Con") und Camilla Bradley betreiben die Lodge, die sie aufgebaut haben. Es gab drei kleine Übernachtungskabinen, eine Tankstelle einen Lebensmittelladen und kleine Wohnräume.
Obwohl die Lodge "Mountain View hieß, schaute man "nur" auf die Donjek Range.
1962: Im "Alaska Highway" - 1962 [ * 19 ] findet man folgende Angaben:
15 Personen können übernachten; ansonsten Chevron versorgt mit Benzin und Öl, Reifen- und Autoservice möglich.
Seit 1962 arbeitet in dieser Lodge Sid van der Meer ↗ , nachdem er das verwahrloste Rover´s Inn bei Meile 1167 verlassen hatte.
Con und Camilla Bradley weiteten ihr Geschäft aus, indem auch noch die White River Lodge an Meile 1169 kauften.
1966: im September pachteten Michael ("Mike") und Janice ("Jan") Williams aus Oregon kommend die Mountain View Lodge von Conrad Bradley mit einer Kaufoption. Mike war der Cousin zu Norma, der Schwiegertochter der Bradleys, die seit 1962 im Auftrag der Schwiegereltern zusammen mit ihrem Mann Tom die White River Lodge betrieben.
Dies berichtet auch der "Whitehorse Star" vom 10.11.1966. Da sie sich allerdings nicht auf einen Kaufpreis einigen konnten, zogen die Williams weiter und kauften die leerstehende Silver Creek Lodge, die sie 1969 als Kluane Lodge eröffneten.
1968: Con Bradley verkauft die Mountain View Lodge an Sid van der Meer und seine damalige Frau Marilyn.
1970: Der „Whitehorse Star“ vom 29.06.1970 schreibt: Die Mountain View Lodge bietet neben Benzin und Öl auch Mahlzeiten an und verfügt über Zimmer.
1975: Conrad ("Con") Bradley stirbt in Californien an Krebs.
1977: Sid van der Meer und seine damalige Frau Marylin verkaufen die Lodge, da seine Kinder schulpflichtig wurden; er geht für einige Jahre zurück nach Alberta.
Der Käufer reist die Lodge ab, um eine neue zu bauen. Sie wird nie realisiert.
Nur zwei Blockhäuser sind noch erhalten.
Eine der alten Hütten in Mountain View Lodge - 17.07.2018 |
Zugewachsen - ehemalige Hütten der Mountain View Lodge |
Zurückgelassenes, teilweise verbranntes Fahrzeug in Mountain View Lodge - 17.07.2018 |
Quelle:
Beyond Mile Zero - The Vanishing Alaska Highway Lodge Community
Von Lily Gontard, Foros von Mark Kelly. Harbour Publishing, 2017, S.172-175
Pine Valley Lodge / Pine Valley Bakery and Lodge
DC 1112 (1783,1 km) (old 1.844,8 km) DJ 275 (442,5 km) Historic Mile 1147
1966: Die Lodge wird bereits betrieben
Diese Einrichtung befindet sich – wenn man nordwärts fährt, gut sichtbar auf der rechten Seite des Highways.
1967: Im „Whitehorse Star“ vom 20.03.1967 kann man im Artikel "Up-grading at Yukon Hotels" lesen: „A new highway establishment under construction will include cafe, service station and four motel units as first stage of the development (Welcome to the new owners – Jerry and Diane Mogenson.)"
1970: Drei Jahre später berichtet ebenfalls der „Whitehorse Star“ vom 29.06.2018: Pine Valley Motel bietet neben Benzin und Öl auch einen Abschleppservice an, hat Kabinen und einen Campingplatz.
1980: Anfang der 1980er Jahre mietet und betreibt Carmen Hinson das Café von Jerry und Diane Mogenson.
1989: Das Ehepaar Mogensen verkauft die Lodge an Carmen Hinson, da sie in Rente gehen wollten.
Während des Winters ist die Lodge schlossen und Carmen arbeitet auf Ölfeldern.
1993: Carmen Hinson verkauft die Pine Valley Lodge und zieht nach Beaver Creek um, um dort das Restaurant Buckshot´s Betty (Meile 1202) zu eröffnen.
2009: Olivier und Mylène Le Diuzet kauften diese total heruntergekommene Lodge und benannten sie zuerst einmal um in Pine Villey Bakery and Lodge. Nachdem sie sie entrümpelt und wieder ansehnlich hergerichtet hatten, öffneten sie die Lodge und boten den Durchreisenden selbstgemachte Quiche (die Le Diuzets emigrierten Anfang der 2000er Jahre aus Frankreich nach Kanada), Früchtekuchen, Crepes und natürlich Brot.
Nachdem ihre Trinkwasser-Tests und die Vor-Ort-Inspektion positiv beschieden wurden, erhielten sie die Betriebserlaubnis. Nach der Saison schlossen die Le Diuzets die Lodge.
2012 hatte Mylène einen Autounfall. Die Le Diuzet mussten daraufhin nicht nur ein neues Auto, sondern für die Lodge auch noch einen neuen Generator kaufen, so dass sie ihre Bakery dieses Jahr überhaupt nicht öffnen konnten.
2014: Als sie in diesem Jahr ihre Betriebserlaubnis erneuern wollten, stellte eine Vor-Ort-Besichtigung fest, dass alles i.O. sei. Selbst die offizielle Wasseruntersuchung bestätigte ihnen keine Kontamination.
Dennoch erklärte man ihnen später, dass die Bäckerei eine UV-Filteranlage installieren sollten, die etwa $10.000 kosten würden, da jederzeit die Gefahr der Oberflächenkontamination bestehen würde. Die Le Diuzets argumentierten, dass selbst wenn sie diese Investition tätigen würden, es keine Garantie bedeuten würde, eine erneute Betriebserlaubnis zu erhalten.
Daraufhin schloss Yukon's Chief Medical Officer of Health die Lodge mit der Argumentation, dass es kein bürokratischer Akt sei, sondern nur eine Sicherheitsmaßnahme.
Die Lodge blieb die ganze Saison über (von Mai bis September) geschlossen!
Den Kampf der Le Diuzet um eine erneute Betriebserlaubnis kann man in den folgenden
Zeitungsabschnitten nachlesen:
Die Le Diuzet gaben mit großem finanzellen Verlust auf und verkauften die Lodge
Die neuen Besitzer der Pine Valley Bakery and Lodge sind jetzt die First Nations mit ihrem Kluane First Nation Nan Na Je Cultural Camp.
Quelle:
Beyond Mile Zero - The Vanishing Alaska Highway Lodge Community
von Lily Gontard, Foros von Mark Kelly. Harbour Publishing, 2017
Rover's Inn
Historic Mile 1156
1945: Dem „Road Log, Alaska Military Highway“ von 1945 ist zu entnehmen, dass an der Historic Mile 1.155,9 links das Koidern Maintenance Camp lag und 0,1 Meilen weiter die Koidern#1 Brücke folgt [* 1 ].
1952: In der "MILEPOST“ von 1952 konnte man lesen, dass das "Rover´s Inn“ ein niedliches kleines Café mit Tankstelle sei und sich auf der anderen Seite des Highway Unterhaltungscamps befindet. Frühstück und kleine Essen werden von 07:00 bis 21:30 Uhr serviert. Ferner gibt es Konservendosen für Reisende und Camper, sowie Zigaretten, Softdrinks und Süßigkeiten zu kaufen.
Die Tankstelle führt Standart-Ölprodukte. Übernachtungskabinen sind für die Saison geplant. Die Besitzer von Rover´s Inn sind Everett G. und Vera Langley.
1953: Rover´s Inn wird komplett an Meile 1167 verlegt [* 5 ].
Koidern River Fishing Lodge / Cook´s Koidern River Lodge
DC 1.128,8 (1.810 km, alt 1872,6 km) DJ 258,2 (415,5 km) Historical Mile 1164
1945: An dieser Stelle existierte 1945 die Koidern#2 Brücke sowie direkt hinter der Brücke auf der linken Seite ein altes Camp [* 1 ].
1947: Koidern wurde von der British Yukon Navigation Company (B.Y.N.C.) errichtet, die den Busverkehr von Dawson Creek bis nach Scottie Creek (nördlich von Beaver Creek) betrieben.
1969: Jim und Dorothy Cook bauten diese Lodge auf.
1970: Der „Whitehorse Star“ vom 29. Juni 1979 weis zu berichten: Koidern führt Benzin, besitzt einen Camping Platz und führt Jagdausrüstung.
Koidern Riber Lodge - Murray Lundberg - 11.09.1999 Mit frdl. Genehmigung entnommen aus https://www.explorenorth.com/library/roads/images/akhwy-km1810-mile1164-koidern_lodge-19990911-print2.html |
2006: Der „Whitehorse Star“ (John Obermeier) beschreibt, das neben vielen weiteren Lodges am Alaska Highway auch die Cook´s Koidern River Lodge Probleme mit der Abwassersituation haben und dass sie sich gezwungen sehen werden, die Lodge zu schließen; hinzu kommen gesundheitliche Probleme der Besitzer.
Koidern River Lodge - Murray Lundberg - 01.06.2011 Mit frdl. Genehmigung entnommen aus https://www.explorenorth.com/library/roads/images-lodges/koidern_river_lodge-0214.html |
2011: Die Lodge zeigt sich im Juni 2011 geschlossen, umsomehr verwundert, dass
2014: Die „Milepost“ aus dem Jahr 2014 berichtet, das Jim und Dorothy seit 1969 die Cook´s Koidern River Lodge betreiben. Sie haben während der Sommersaison geöffnet und verkaufen neben Benzin und Diesel, Souvenirs, sowie „snacks and pop“. Auch ein Bezahltelefon ist vorhanden.
Im Winter stirbt Jim.
2015: die Koidern Lodge schließt
2016: Am 16.11.2016 schaltet Dorothy Cook eine Anzeige, das das 40.500 m2 Anwesen zum Verkauf steht!
Koidern River Lodge - 17.07.2018 |
Koidern River Lodge - 17.07.2018 |
Rover´s Inn
DC 1.132,1 (1.815 km) DJ 254,9 (410,2 km) Historic Mile 1167
1954: Der „Milepost“ von 1954 konnte man entnehmen, dass "The Rover's Inn“, das einmal an Meile 1156 stand, nun diesen Standort eingenommen hat. Er liegt jetzt gegenüber dem Highway Unterhaltungscamp sowie der Koidern Telefon- und Telegraphenstation. Das Inn wird während der gesamten Saison ständig Vergrößerungen vornehmen. Es ist für das laufende Geschäft bereits geöffnet und bietet Räume, Übernachtungskabinen, ein Café, Benzin und Öl sowie Reifen und Reifenreparaturservice. Selbst Platz für Wohnwagenanhänger und begrenzte Stromanschlüsse sind vorhanden. Besitzer und Betreiber sind Everett G. und Vera Langley.
1958: Im „Alaska Highway“, Canadian Section von 1958 wird angegeben, dass im "Rover´s Inn"15 Personen übernachten können.
1959: Im "Alaska Highway, Road to Yukon Adventure" (Canadian Government Travel Bureau, 1959) wird mitgeteilt, dass das "Rover's Inn“ Benzin und Öl-service bietet, ebenso kleinere Autoreparaturen. Außerdem verfügt es über Telefon / Telefonservice.
1961: Sid van der Meer arbeitete im Sommer vorübergehend in dem bereits heruntergekommenen Anwesen. Der Besitzer und er verließen das Anwesen.
1963: Rover´s Inn brannte bis auf die Grundmauern nieder.
An diesem Standort hatten später weitere Geschäfte ihre Niederlassungen. Neben dem „Rover´s Inn“ existierte in den 1960er Jahre eine „Northwest Trading Post“ und ab 1970 auch noch die „Koidern Gulf Services“. (MILEPOST -2023).
Quelle:
Beyond Mile Zero - The Vanishing Alaska Highway Lodge Community
von Lily Gontard, Foros von Mark Kelly. Harbour Publishing, 2017, S. 172-174
Bear Flats Lodge
DC 1.132,1 (1.815 km) DJ 254,9 (410,2 km) Historical Mile 1167
Am Anfang des Baus des Highways existierte an diese Stelle ein Highway Unterhaltungscamp, ebenso eine Telefon-Relaisstation. Danach spielten sich an diesem Standort mehrere Aktivitäten ab.
Beginnend im Jahr 1954 mit dem "Rover's Inn" (abgebrannt 1963), der "Northwest Trading Post" sowie dem "Koidern Gulf Services".
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Bear Flats Lodge - Foto: Murry Lundberg - 11.09.1999 Mit frdl. Genehmigung entnommen aus https://www.explorenorth.com/library/roads/images/akhwy-km1815-mile1167-bear_flats_lodge-19990911-print1.html |
1958: Linda Caplette lebte hier von März 1958 bis Januar 1959. Es waren die ersten 11 Monate ihres Lebens. Das heute noch erhaltene Restaurant war die damalige kanadische „Relais-Station“ ihres Vaters. Dahinter standen Häuser, in den man wohnte. Das Haus, in dem Lindas Eltern wohnten, brannte ab.
Man findet in diesem Areal auch die intakt zurückgelassenen Hinterlassenschaften von "Bear Flats Lodge", 1973 – 1995. Wann sie das erste Mal schloss, ob 1990 oder 1992, lässt sich nachweislich nicht nachvollziehen. Reisende aus der damaligen Zeit berichten davon, auch, dass man sie Anfang der ´90er wieder eröffnen wollte. In der Lodge selbst findet man (in Aufnahmen von Glen Campbell aus dem Jahr 2009) einen Wandkalender aus dem Jahr 1995 mit dem Eintrag für den 28/29. September 1995: „Closing Party“. Ebenso ein Schild hinter einem intakten Fenster: „Welcome Traveler WOODALL´S rated / inspected für 1995“ sowie – den wichtigsten Beweis - die Betriebsgenehmigung der Lodge, ausgestellt im April 1994, gültig ab Mai 1994 bis zum 31. März 1995.

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Bear Flats Lodge - Foto: Glenn Campbell - 22.07.2009 |
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Gültig bis 31.03.1995 - Foto: Glenn Campbell - 22.07.2009 |
Links sieht man noch eines der drei Motel Unterkünfte, rechts das „Reifen Reparatur Geschäft“.
Zugewachsen - Bear Flats Lodge - 17.07.2018 |
Auch der Zugang zu Office & Washrooms sind zugewachsen. Foto: 17.07.2018 |
2009: Glenn Campbell besuchte die Hinterlassenschaften der Lodge und hielt seine Eindrücke in vielen Bildern fest.
2013: Glen Campbell machte erneut Station an der ehemaligen Lodge und fotografierte erneut die Veränderungen rund um die ehemalige Lodge.
2014: die „MILEPOST“ aus dem Jahr 2014 stellt fest, dass sich hier noch die übrig gebliebenen Reste der "Bear Flats Lodge befinden" (1973 - 1992).
Müsste eigentlich -1995 lauten.
2021: Verkaufsangebot des fast 158.000 m2 großen Geländes (07.02.2021). Für $230,000 bietet Coldwell Banker Redwood Realty das Anwesen an. “A little bit of clearing and cleanup, this parcel will be suited for someone looking for a business opportunity or to escaped their 9-5!.“
Quellen:
Im www findet man eine sehr bemerkenswerte Fotodokumentation zu dieser Lodge von Glenn Campbell unter dem Titel:
Bear Flats: An Abandoned Roadhouse in the Yukon (Koidern)
Er besuchte diese ehemalige Lodge im Juli 2009, im November 2010 sowie im Juli 2013.
Er beschreibt seinen Besuch mit: "Eine Wanderung durch ein Roadhouse am Alaska Highway, eingefroren in der Zeit für 14 Jahre. 3 Besuche, einen im Sommer, einen anderen im Winter 16 Monate später, dann 2,5 Jahre danach".
Glenn Campbell starb im Dezember 2021. Von seinem Bruder Scott erhielt ich die Erlaubnis, ALLE von Glenn angefertigten Bilder und Texte weiter verwenden zu dürfen – "Glenn always wanted his stuff to live on". Vielen Dank dafür.
Die Bilder von Glenn Campbell findet man derzeit auf seiner Facebookseite: ↗
White River Lodge / White River Motor Inn / Discovery Yukon Lodgings & RV Park
DC 1.133,5 (1,818 km) DJ 253,5 (408 km) Historical Mile 1169
An diesem Standort hatte die amerikanische Armee während des Baus des Alaska Highways ein Camp für Offiziere; gleichzeitig existierte hier auch ein Basislager der UTAH Construction Company, die mit der Armee einen Vertrag zum Bau des Highways abgeschlossen hatte.
In den folgenden Jahren diente dieser Ort einer Lodge, die ihren Höhepunkt in den 1990er Jahre hatte, als sie 24 Stunden geöffnet hatte. Sie bot den Durchreisenden neben Unterkünften, einem Restaurant natürlich auch eine Tankstelle.
1946: Der „Whitehors Star“ vom 25. 01.1946 berichtet, dass die "O'Harra Bus Lines“ eine neue Lodge am White River errichten wollen. Herr Kenneth O`Harra persönlich war letztes Wochenende in der Stadt Whitehorse und informierte den „Whitehorse Star“ über das Vorhaben. Er hoffte, rechtzeitig zur touristischen Sommerzeit fertig zu sein. Die Lodge soll das gesamte Jahr über geöffnet sein.
1950er: Mitte der 1950er Jahre sollen Herr und Frau Gloslee die White River Lodge eröffnet haben. Dazu verwendeten sie die Wellblechhütten der amerikanischen Armee sowie der Utha-Company [ * 7, Seite 186 ].
1958: Am 06.02.1958 beantragen Daniel E. und Erika Nowlan die Lizenz, um in der White River Lodge Bier zu verkaufen.
1959: Der „Whitehorse Strar“ vom 09.04.1959 berichtet, das Danny Nowlan im kommenden Herbst die Lodge vermieten würde.
Am 01.10.1959 informiert der „Whitehorse Star“jedoch, dass Charlie Lee und seine Frau Wilma ("Billie") die Lodge übernommen haben, nachdem sie sie von Danny Nowlan gekauft hatten.
Im "Alaska Highway, Road to Yukon Adventure" (Canadian Government Travel Bureau, 1959)“ konnte man lesen: Unterkünfte mit Bad, Essen, Benzin und Öl, Autoreparatur und Abschleppservice, Laden und Platz für Wohnanhänger. 10 Räume, Telefon und Telegraphen-Service.
1962: Um den 01. September fegte ein Sturm mit Spitzengeschwindigkeiten um 140 km/h September Teile des Dachs der Lodge weg.
1963: Der „Whitehorse Star“ berichtet: Am 30 Mai 1963 brannten die Werkstatteinrichtungen der White River Lodge ab. Teile der Lodge wurden dabei ebenso beschädigt. Der Schaden würde $10.000 überschreiten, doch existiert eine Feuerversicherung. Conrad ("Con") Bradley sei der Betreiber.
Am 22.08.1963 steht die White River Lodge von Bradleys zum Verkauf.
Ole Wickstrom, der die Lodge die Wintermonate über betreuen soll, erlitt am 26.12.1963 einen Herzinfarkt und starb, ehe der Rettungswagen aus Whitehorse eintraf.
1965: Am 29. April 1965 steht die Lodge erneut / weiterhin zum Verkauf.
Der „Whitehorse Star“ vom 23.08.1965 weis zu berichten, dass Con und Camilla Bradley die White River Lodge verkauft haben. Sie habe zwar den Besitzer gewechselt, sei aber immer noch im „Familienbesitz“, denn der Sohn Tom habe die Lodge erworben.
1966: Erneut berichtet der „Whitehorse Star“ vom 10.11.1966 von den Eigentümerverhältnissen der White River Lodge: Tom und Norma Bradley sowie Herr und Frau Tony McInelly betreiben nun die "White River Lodge", die in den zurückliegenden Jahren während der Winterzeit geschlossen war.
1969: In "Alaska and the Alaska Highway - 1969" [* 22 ] konnte man lesen:
Benzin (Chevron) allgemeine Reperaturen möglich sowie Laden, Café und Unterkünfte.
1970: Der „Whitehorse Star“ listet auf, dass die "White River Lodge" Räume, Kabinen, einen Wohnanhängerplatz, ein Café, Benzin und Gas sowie einen Campingplatz anbietet.
1974: im Dezember 1974 steht die „White River Lodge“ wieder zum Verkauf: Vermittler ist Klondike Realty.
1986: Norma und Tom Bradley, mit ihren Kindern Toni, Vickey, Thomas, Tracy, Christopher und Jacquie sind immer noch Besitzer der Lodge, lassen sich aber scheiden. Norma bleibt in der Lodge, verpachtet sie, bis sie das Anwesen im Jahr 1990 verkauft.
1990: Norma White (ehemals Bradley) verkauft die White River Lodge an Robert und Caulene Beatty. Diese halten die Lodge wieder 24 Stunden geöffnet. Doch nachdem sie zusätzlich ein Geschäft in British Columbia erworben hatten, blieb diese Lodge nur noch den Sommer über geöffnet.
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White River Lodge - Murray Lundberg - 11.09.1999 Mit frdl. Genehmigung entnommen aus: https://www.explorenorth.com/library/roads/images/akhwy-km1818-mile1169-white_river_lodge-19990911-print1.html |
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White River Motor Inn - The Milepost 1992 Mit frdl. Genehmigung entnommen aus: https://www.explorenorth.com/library/roads/images-lodges/white_river_lodge-milepost-1992.jpg |
2006: Amanda Harris und ihr damaliger Ehemann kamen während eines Urlaubtrips in die Region. Das Anwesen stand zum Verkauf.
Amanda trennte sich von ihrem Ehemann, der nach Irland zurückging. Sie hingegen zog vorübergehend nach Beaver Creek und übernahm 2008 endgültig die "White River Lodge".
2008: Amanda Harris kaufte das Anwesen und nannte es in „Discovery Yukon Lodgins“ um.
2016: Generator und Ersatzgenerator brannten gleichzeitig ab.
Discovery Yukon Lodgins - Milepost - 17.07.2018 |
Discovery Yukon Lodgins - 17.07.2018 Ambulance-Car aus der Zeit des Alaska Highway Baus und danach |
Discovery Yukon Lodgins - 17.07.2018 Hinterlassenschaften aus der Zeit des Alaska Highway Baus und danach |
2024: Amanda Harris will ihr Anwesen verkaufen: Established Yukon Business In Koidern For Sale! ↗
Aktuelle website (2024) : DiscoveryYukon.com ↗
Quellen:
Beyond Mile Zero - The Vanishing Alaska Highway Lodge Community = [* 7 , S.184-190].
Dry Creek Lodge
DJ 1.148,7 (1.841,8 km) DJ 238,3 (383,5 km) Historic Mile 1184
Direkt am Dry Creek, vor der Brücke links, lag die „Dry Creek Lodge“. Sie war insbesondere für Busreisende eine wichtige Zwischenstation am Alaska Highway.
Diese Lodge wurde von der British Yukon Navigation Company (B.Y.N.C.) errichtet, die den damaligen Linien-Busverkehr von Dawson Creek bis nach Scottie Creek (nördlich von Beaver Creek) betrieb.
Auch nutzte die B.Y.N.C. diesen Ort für ihre Passagiere als Übernachtungs- und Umsteigepunkt auf der Weiterreise nach Norden mit den Alasca Coachways.
1947: Die Dry Creek Lodge ging in Betrieb.
1949: Dem "Edmonton Journal" vom 01.09.1949 konnte man folgende Annonce entnehmen:
„GESUCHT für Dry Creek Lodge, Meile 1184 Alaska Highway. Köchin, Referenzen wenn möglich. Gemäßigt und bereit, sich an die nördlichen Bedingungen anzupassen, 150 $ und Verpflegung. Flugpreis im Voraus. Tel. 32607.“
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Dry Creek Lodge - 1950 Entnommen aus: Investigation of Airfield Drainage Arctic and Subarctic Regions Supplement to Part I, von Johnson, Loyal A., 1950, Plate 8 |
1954: In der "MILEPOST" aus dem Jahr findet man diese kuriose Mitteilung:
„Standort der ehemaligen "Dry Creek Lodge", die im Herbst 1951 durch einen Brand zerstört wurde. Mittagessen, Lebensmittel und Benzin sind hier möglicherweise erhältlich
(zum Zeitpunkt der Drucklegung liegen keine Informationen vor.)“
1955: Eine weitere Mitteilung zu dieser Lodge findet man in [ * 13 ] mit 18 Räumen. Einzelzimmer für $1,50, Doppelzimmer für $3,00.
Das Essen sei wenig bemessen aber gut.
Paul Niemann's Lodge and Trading Post
Historic Mile 1191
In der "MILEPOST" von 2003 wird diese Lodge angegeben.
Paul und Agnes Niemann sollen diese Lodge betrieben haben.
Beaver Creek Trading Company / Livesey’s Highway Service
Historic Mile 1200,5
Dort wo das Zeichen der Beaver Creek Stahbrücke steht (1200.5 Beaver Creek #2 bridge (main channel), dort stand einmal auf der linken Seite in Fahrtrichtung Norden - hinter der Brücke - die von John Livesey errichtet unabhängige „Highway Service Station“.
Während in einigen Veröffentlichungen (z.B. in der MILEPOST) noch von "Beaver Creek Trading Co." berichtet wird, existiert bereits in anderen Ausgaben über den Alaska Highway die Bezeichnung "Livesey’s Highway Service".
Während der Zeit des Highwaybaus existierte etwa 200 m weiter rechts und links der Straße ein Camp.
Livesey bot in seiner Werkstatt Reifen und Reparaturen an, ferner Benzin und Öl und vieles mehr. Außerdem verfügte der Standort über Telefon- und Telegraphenservice, bot allerdings keine Übernachtungsmöglichkeiten an.
1949: Der am 06.11.1911 in Manchester (England) geborene John Ormrod Livesey wanderte nach Kanada aus und diente im 2. Weltkrieg als Funker in der Handelsmarine.
John Livesey auch soll er in Burwash Landing während des Krieges für einige Zeit stationiert gewesen sein. Nach dem Krieg ließ er sich in Beaver Creek nieder und eröffnete zusammen mit seiner Frau Freda das erste Geschäft und die erste Werstatt /Tankstelle in Beaver Creek. Er baute es aus Teilen eines alten Armeelagers des Alaska Highway auf bzw. um. Anfangs hieß das Unternehmen "Beaver Creek Trading Company", dann wurde daraus "Livesey’s Highway Service". Es war ein klassischer Gemischtwarenladen incl. Poststation, ein „General Store“ mit gutem Sortiment und fairen Preisen!
1952: In "The MILEPOST" von 1952 konnte man lesen:
„Beaver Creek Trading Co. bietet ganzjährigen Service und einen freundlichen Empfang für alle Highway-Reisenden. Zu den Dienstleistungen gehört ein komplettes Sortiment an Lebensmitteln sowie frisches Gemüse und Obst der Saison, sofern verfügbar - außerdem Süßwaren, Tabak, Zeitschriften, Erfrischungsgetränke, indisches Kunsthandwerk, Reifen und Schläuche, kleinere Autoreparaturen im Winter oder Sommer. Die Hütten sind für den Sommer 1952 geplant und werden von John Livesey betrieben.
1954 konnte "The MILEPOST" aus dem Jahr 1954 berichten:
„Beaver Creek Trading Co., Beaver Park, betreibt einen Gemischtwarenladen, der eine gute Auswahl an Lebensmitteln, alkoholfreien Getränken, frischem Gemüse, Obst, Zeitschriften, Eisenwaren, Trockenwaren, Waffen und Angelgeräten (Angellizenzen) bietet.
Auch eine Tankstelle mit Benzin und Öl, Reifen und Schläuchen, Reifenreparaturen, kleineren Autoreparaturen und Zubehör sowie zuvorkommendem Service für alle Reisenden ist für das Frühjahr 1954 geplant. Im Besitz und Betrieb von John Livesey.
1972: Ein Bild vom Ehepaar Livesey findet man in dem Buch: Mile 1202 - Life Along The Alaska Highway von Eric N. Foster, 2012, Seite 18.
1979: Freda Livesey stirbt in Beaver Creek.
1983: John Livesey gab den Laden auf und zog weg. Er starb am 12. Juli 2005 im Alter von 94 Jahren in Comox (Vancouver Island), British Columbia.
Quellen:
https://www.whatsupyukon.com/yukon/history/vote-livesey/ (Teresa Van der Meer-Chassé)
Beaver Creek - Ort
DC 1.166,6 (1.870,6 km) DJ 220,5 (354,8 km) Historic Mile 1202
Beaver Creek - Motel
DC 1165 (1.870 km) DJ 220 (355,3 km) Historic Mile 1202
1969: Direkt gegenüber der röm.-kath. Kirche befand sich das in Fahrtrichtung rechts das "Beaver Creek Motel", das von John und Rose McPhail gegründet wurde.
John arbeitete in den 1950er Jahren am Alaska Highway und lebte in Destruction Bay und Haines Junction, bevor er nach Beaver Creek zog, wo er und seine Frau Rose von 1969 bis 1979 das "Beaver Creek Motel" betrieb. Sie hatten 6 Kinder: Rhonda Ann (25.03.1955 - 20.11.2022), Donna, Susie, Dan, Rod und Charlie.
Eigentlich schien es unmöglich, dass im Ort Beaver Creek ein weiteres Motel und Café bestehen könnte, doch Johns und Roses Geschäft startete gut und lief weiterhin gut, obwohl sie mit der viel größeren "Alas/Kon Border Lodge" gleich nebenan konkurrieren mussten. Diese Lodge wurde von der "West Tours Bus Company" betrieben.
1998: Mr. John McPhail starb am 12. März 1998.
Quellen:
Beaver Creek Lodge, Alas/Kon Border Lodge,
Westmark Inn Beaver Creek, Beaver Creek RV Park & Motel:
DC 1.165 (1.870 km) DJ 220 (355,3 km) Historic Mile 1202
1955: Dieser größere Gebäudekomplex wurde ursprünglich im Jahr 1955 als eine von vier Lodges am Alaska Highway von Clyde und Helen Wann als Beaver Creek Lodge erbaut.
1957: Die Wanns installierten eine Leuchtreklame als Werbung für die Lodge, sie war in den auffallenden Farben Rot, Grün und Mandarin-Neon.
1961: Die Wanns verkauften "Beaver Creek Lodge" an Westours, Inc.. Diese änderten den Namen in "Alas/Kon Border Lodge".
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Postcard - West Tours Hotel "Alas/Kon Border Lodge" Quelle: Murry Lundberg https://www.explorenorth.com/library/roads/images/akwhy-pc-alaskon_border_lodge-1960s.html |
1966: In der "MILEPOST" von 1966 konnte man folgende Annonce sehen:
Die Lodge öffnet jedes Jahr etwa im Mai und dient neben den Einheimischen und Reisenden entlang der Autobahn auch zur Unterbringung der Busladungen von Touristen, die mit West Tours von Anchorage oder Fairbanks nach Haines reisten.
Die kleine Stadt verändert sich im Sommer radikal, denn die Lodge lockt viele junge Leute aus Vancouver und anderen Orten an; oft waren mehr Touristen gleichzeitig in Beaver Creek als dies Einwohner hatte.
1973: Das Unternehmen wurde von Holland America übernommen und die Lodge wurde erneut umbenannt, diesmal in "Westmark Inn Beaver Creek".
Im Laufe der Jahre wuchs die Anlage, um viele Busreisende aufnehmen zu können. So z.B. kamen weitere Hotelzimmer hinzu, ein Restaurent, eine Lounge, eine Tankstelle und sogar ein kleines Museum von ausgestopften Tieren.
In einem Dinnertheater fanden Konzerte, Hochzeiten und Gemeinschaftsveranstaltungen statt.
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Dining Room im Westmark Inn Quelle: Cathy Stapleton https://www.facebook.com/photo?fbid=10151622912595773&set=gm.1442035139355986&idorvanity=1434358153457018 |
2013: Das Ehepaar Beat und Jyl Lederberger kauften das 174-Zimmer Hotel und den dazugehörigen Campingplatz, nachdem die Kreuzfahrtgesellschaft Holland America ihre Route durch diesen Abschnitt des Alaska Highway aufgab.
Das bedeutete, dass Reiseunternehmen unter anderem das "Kluane-Buspaket" abschafft, das einen Übernachtungsstopp in Beaver Creek beinhaltete. Gleichzeitig beinhaltete es auch die Schließung des Westmark Hotels in Tok, Alaska.
Lederbergers nannten das gesamte Areal nun "Beaver Creek RV Park & Motel".
Kurios ist: Beat Lederberger, der kurz nach dem 2. Weltkrieg aus der Schweiz nach Kanada kam, schlug und fertigte Mitte der 1960er Jahre in dem Sägewerk, dass Brooks gehörte, die Hölzer, die zu der Erweiterung der Lodges-Unterkünfte benötigt wurden. Er ist seit 1961 in Beaver Creek ansässig, während seine Frau erst 2001 in den Ort kam, um im "Westmark Inn" zu arbeiten.
Beaver Creek RV Park & Motel - zugewachsen - 18.07.2018 |
Beaver Creek RV Park & Motel - zugewachsen - 18.07.2018 |
Beat Lederberger betrieb in den frühen Jahren seines Aufenthaltes in Beaver Creek u.a.die Chevron Station "Beaver Motors" im Norden von Beaver Creek, die er von Jack Stahlberg kaufte. Er mietete auch ein daneben liegendes Cafe´und machte mit beiden gute Geschäfte.
2022: Beat Lederberger feierte seinen 90sten Geburtstag.
2023: In der "MILEPOST" von 2023 wird das Anwesen kurz beschrieben: "Bietet Camping, Motel, Benzin und Öl, Lebensmittel, Waschmaschine und einen Geschänkeladen."
Quellen:
Buckshot´s Betty
DC 1165 (1.870 km) DJ 220 (355,3 km) Historic Mile 1202
Carmen Hinson, die 1989 die Pine Valley Lodge erwirbt, arbeitete bereits mit 12 Jahren in der Rancheria Lodge (Meile 710). Doris und Bud Simpson betrieben damals die Lodge.
Carmen Hinson arbeitet anschließend in der Kluane Wilderness Village.
Buckshot Betty´s Foto: Glenn Campbell - 02.07-2012 |
2010: Buckshot Betty’s Restaurant & Rooms wurde 2010 vollständig renoviert, wobei das Restaurant um eine Bar, einen Souvenirladen und eine Terrasse erweitert wurde. Buckshot Betty’s oder Buckshot’s, wie es die Einheimischen nennen, bietet hausgemachte Mahlzeiten und gemütliche Unterkünfte.
2023: In der Milepost von 2023 beschrieben: "Buckshot Betty´s - ganzjährig geöffnet".
Ida´s Motel & Café
DC 1165,5 (1.870,5 km) DJ 219,5 (354,8 km) Historic Mile 1202
1953: Der ehemalige Grenzzoll-Beamte Eugene und Ida McCabe eröffneten ihr Blockhaus „Ida´s“ aus geschälten und Baumstämmen der Region, das jedoch leider kurz darauf abbrannte.
1961: Ein Feuer zerstört erneut das Anwesen. Das Motel wurde rasch wieder aufgebaut und wurde zu einem gesellschaftlichen Treffpunkt für Beaver Creek während der 1960/70er Jahre, da es das einzige Restaurant war, das während der Wintermonate geöffnet hatte.
Der Übernachtungsübersicht im „Alaska Highway, Road to Yukon Adventure-1961“ kann man entnehmen: Accom., meals, confectionery, house-keeping facilities, gas, oil, trailer hook-ups; propane. 20 Personen können übernachten."
Am 31.08.1961 bittet Eugene McCabe um eine Lizenz, um in „Ida´s Motel“ Bier verkaufen zu können.
1966: Am 10. 11.1966 eröffnet "Ida's Motel“ wieder; das Ehepaar Nora und Stan Notland von Whitehorse wird als neue Betreiber genannt. Sie hatten vieles verändert und bauten weiter um.
1969: Hinter dem Zollamt folgt auf der linken Seite des Highways die Feuerwehrhalle und gleich daneben befand sich Ida’s Motel. Es bestand aus fünf oder sechs Wohnwagen, die den Speise-, Schlaf- und Biersalon bilden. Eine Tankstelle war auch vorhanden.
Clara (Claire) and Harry Weise, sind die neuen Besitzer von Ida’s Motel & Café.
1972: Der „Whitehorse Star“ vom 21.11.1972 weis zu berichten: Ida McGabe hat das Motel an ihre Schwester Claire verkauft und zieht nach Rutland in B.C. Die neuen Eigentümer sind somit Claire und Harry Weiss. Ein Bild aus der damaligen Zeit von ihnen findet man in dem Buch:
Mile 1202: A Life along the Alaska Highway, Seite 11; von Eric N. Foster - 2012.
1973: Im „Whitehorse Star“ vom 20.06.1973 konnte man lesen: „… direkt hinter dem Kanadischen Zoll liegt „Ida´s Motel“, ein modernes Motel mit einem Café, … Gulf Benzin und Ölprodukte werden auch verkauft. Harry und Clare Weiss und Sohn sind die Eigentümer.
1974: Der "Whitehorse Star" vom 32.09.1974 teilt mit: Ida's Motel & Café Limited wurde aus dem Register der Aktiengesellschaften gestrichen.
1982: Jim und Ruth Neely sind die neuen Besitzer
1990: Walter und Jackie Kropius mieten und betreiben „Ida´s Motel“.
Für Busreisende existiert eine verpflichtende Übernachtung in Beaver Creek. Machen Sie bitte die Reservierung im Voraus, weil die drei Hotels oft schnell belegt sind. Drei haben Restaurants. „Ida's Motel & Cafe: A local hangout with a good restaurant, a popular bar and 14 modest rooms. Double room is about $45 U.S. My full dinner of barbecued pork ribs, salad, dessert, beer and tip came to about $18. (403) 862-7223."
Quelle: By bus to Alaska From Vanouver to Fairbanks, five days and 2,323 miles of boldness and beauty von James T. Yenckel - July 7, 1990
1993: Aufgrund eines elektrischen Problems zerstörte am 22.02.1993 ein Feuer Ida´s Motel. Das ärgerliche: Walter und Jackie Kropius hatten das Motel im Dezember 1992 erworben, nachdem sie es vorher drei Jahre lang gemietet betrieben hatten.
Am 12.04.1993 teilte Jackie Kropius mit, dass man beabsichtigt, „Ida´s Motel“ für $400.000 wieder aufzubauen. Bereits Ende des Monats sollen 18 „Acto-Trailer Motel-Einheiten“ in Beaver Creek ankommen. Das Restaurant und die Lounge werden allerdings wieder eine normale Holzkonstruktion sein. Außerdem hofft sie, dass das Café Ende Mai oder spätestens Mitte Juni wieder geöffnet haben wird. Tatsächlich eröffnete es erst am 04. Sezember 1993.
1995: Von September bis November 1995 stand das Anwesen für $475.000 zum Verkauf. Nirbinder Dhillon kaufte das Anwesen.
2000: Im November 2000 konnte man das Anwesen erneut käuflich erwerben, diesmal für $ 725.000. Da sich kein Käufer fand, fiel der Verkaufspreis auf $ 699.000. Die Verkaufsannonce lief bis zum 02.2003.
2002: 16 Einheiten von Ida´s Motel brannten im Juni 2002 ab.
2003: Im September 2003 konnten bereits neue Gebäude ihren Betrieb wieder aufnehmen.
2004: Das Anwesen steht seit Juli 2004 wieder zum Verkauf, diesmal für $1.100.000. In der Annonce lautet es: "Das Motel wurde von Grund auf neu gebaut und im September 2003 wieder eröffnet. Es gibt 21 moderne Räume, die schönsten am Alaska Highway." Diese Anzeige lief permanent.
Die Veränderungen, die im Jahr 2004 durchgeführt wurden, hatten bis heute Bestand.
2008: Der Verkaufspreis wurde jetzt sogar auf $1.200.000 angehoben; die Verkaufsannonce lief bis Januar 2009.
2016: Im April 2016 wurde das Anwesen erneut zum Verkauf angeboten – erneut für $1.200.000. Diese Annonce lief bis Dezember 2016.
Ida´s Motel - 21.07.2018 |
Quellen:
Marvin´s Roost / 1202 Motor Inn
1202 Motor Inn ist nach der Meilenmarkierung von Beaver Creek benannt
DC 1165 (1.870 km) DJ 220 (355,3 km) Historic Mile 1202
1988: Das "1202 Motor Inn" wurde von Dell und Sally Mickelson gebaut. Dell war ein Blockhausbauer und verwendete Holz aus dem Snag Valley und Haines, Alaska, um das Gebäude zu errichten.
Dell gab damals sein Wissen über den Bau von Blockhäuser an die Bewohner von Beaver Creek weiter, die daraufhin ihrerseits in der näheren Umgenung mehrere Blockhäuser errichteten.
1990: „In Beaver Creek im Yukon gibt es einen obligatorischen Übernachtungsaufenthalt. Reservieren Sie im Voraus, da die drei Motels dort oft ausgebucht sind. Alle drei haben Restaurants. - Marvin's Roost: Ein noch bescheideneres Motel. Ein Doppelzimmer kostet etwa 38 US-Dollar (403) 862-7516.
Quelle: Ein Zeitungsartikel über die Busfahrt von Vancouver nach Alaska
Washington Post von James T. Yenckel - 07. Juli 1990
By bus to Alaska - From Vancouver to Fairbanks, five days and 2.323 Miles of boldness and beauty.
1991: Das Anwesen steht ab 01. Februar zum Verkauf: „Die beste Investition auf dem Alaska Highway. Neues Blockrestaurant und Lounge in Beaver Creek. Motel mit 8 Zimmern. 10 zusätzliche Zimmer zu vermieten. Highway-Anbindung mit Zapfsäulen und Supermarkt. Guter Brunnen und Abwassersystem."
Mitte 1990: Dell und Sally verkauften das Geschäft an Robert Beatty, eine einheimische Familie.
1998: Robert Beatty gewann im Mai 1998 in der Money Doubler-Lotterie10.000 US-Dollar „Mit dem Geld plante Beatty, das Gasthaus zu renovieren und für seine Frau kaufte er einen riesigen Blumenstrauß.“
2008: Im Oktober 2008 steht das Anwesen von Robert Beatty zum Verkauf: 735.000 $. „Das Anwesen umfasst 2,29 Hektar Gewerbegrundstück, über 18.000 Quadratmeter Gebäude, einen Campingplatz mit 20 voll ausgestatteten Ständen für den Wohnmobilverkehr sowie eine gut etablierte Stammkundschaft für das Motel, das Restaurant, den Tankstellenverkauf und den Geschenkeladen.“
1202 Motor Inn - 21.07.2018 |
Heute befindet sich das "1202 Motor Inn" im Besitz von Colleen May und umfasst weiterhin eine Tankstelle, einen kleinen Lebensmittelladen, Gastronomie, Bar und Hotelzimmer.
2023: In der "MILEPOST" von 2023 kann man kurz und bündig lesen: "Motor Inn - ganzjährig geöffnet".
Quelle:
Beaver Creek Motors
DC 1165 (1.870 km) DJ 220 (355,3 km) Historic Mile 1202
1950: Erwähnt in Alaska Highway, Road to Yukon Adventure : Benzin und Öl, Telefon- und Telegraphenservice.
Beaver Motors wurde 1957 von Jack Stalberg erbaut. Er wollte sowohl Highway-Reisenden als auch Einheimischen seine Dienste als Mechaniker anbieten, was eine Abschleppdienst und eine Tankstelle beinhaltete.
Die Jahreszahl kann nicht stimmen, denn Beaver Motors wurde schon 1950 in der Beschreibung des Alaska Highways mit Servicestätten / Unterkünften erwähnt.
1967: Im Jahr 1967 erbaute Beat Ledergerber die Gebäude, die man heute noch sehen kann.
Von 1966 bis 1970 war Beat der Feuerwehrchef von Beaver Creek und die Garage diente ursprünglich als Feuerwehrhalle und Wohnraum
Beat Lederberger arbeitete in Beaver Motors bis Mitte der 80er Jahre.
Beat und und seine Frau Jyl bauten Beaver Motors zu einem Wohnhaus um, so dass das ursprüngliche Geschäft seit dieser Zeit nicht mehr in Betrieb ist. Allerdings ist es weiterhin ein privater Wohnsitz.
Sourdough Inn, Sourdough Lodge, Sourdough House
Meile 1210, „letzte Station auf kanadischer Seite“
Pioneer Inn Border Lodge
Canada - U.S. International Border
DC 1,186,3 ( 1.902,5 km) DJ 200,7 (323 km) Historical Mile 1221
Beaver Creek Canada Customs Station
DC 1.186,5 (1.873,8 km) DJ 218,5 (351,6 km) Historical Mile 1221,8
..Verwendete Quellen:
Historische Fotos wurden - wenn möglich - durch "Embedding" ↗ in diese Blogseite eingebunden.
* 1 - Road Log, Alaska Military Highway, September 1st, 1945 ↗ The Office of the Special Commissioner for Defense Projects in North West Canada* 2 - Alaska and the Alaska highway - AAA - (American Automobile Association) - 1950 ↗* 3 - Northwest Travelguide, 14th Edition v. A. Downs - 1958* 4 - Alaska Highway: Road to Yukon Adventure, 1961 herausgegeben: Canadian Department of Northern Affairs and National Resources Mein besonderer Dank gilt Murry Lundberg für die Möglichkeit der uneingeschränkte Nutzung seiner Informationsmaterialen, Texte und Bilder.* 6 - Ghost Lodges of the Alaska Highway - Our home has six wheels ↗ - 2016* 7 - Beyond Mile Zero - The Vanishing Alaska Highway Lodge Community Von Lily Gontard, Foros von Mark Kelly. Harbour Publishing, 2017* 8 - The MILEPOST® - 75th Edition - 2023 ↗* 9 - Bell’s Travel Guides - Alaska Highway Road Log - 2023 ↗* 10 - Alaska Highway Historical Journey - Yesterday and Today - 2023 ↗* 11 - The Alaska Highway - Lodges, Legends & Lives by Tim Bell 2023 ↗* 12 - Facts about the Alaska Highway - CAA (Alberta Motor Association) - 1950* 13 - Alaska Highway - Canadian Section - 1955* 14 - Alaska Highway - Canadian Section - 1958* 15 - Travel in Alaska and The Alaska Highway - U.S. Department of Commerce - 1958* 16 - Road to Yukon Adventure - Canadian Government Travel Bureau - 1960* 17 - Road to Yukon Adventure - Canadian Government Travel Bureau - 1961* 18 - Alaska and the Alaska Highway - AAA- 1962* 19 - Road to Yukon Adventure - Canadian Government Travel Bureau - 1962* 20 - Road to Yukon Adventure - Canadian Government Travel Bureau - 1964* 21 - Road to Yukon Adventure - Canadian Government Travel Bureau - 1969* 22 - Alaska and the Alaska Highway - AAA - 1969/70* 23 - The Yukon News - Alaska Highway 40th Aniversary - the untold stories - 01.07.1982* 24 - The Yukoner Magazine / Whitehorse - https://www.yukoner.com/ ↗* 25 - Stories about Yukon history from Gord Allison - https://yukonhistorytrails.com/ ↗
Roadhouses von Historical Mile 000 bis Historical Mile 500
Roadhouses von Historical Mile 501 bis Historical Mile 804
Roadhouses von Historical Mile 805 bis Historical Mile 1016
Roadhouses von Historical Mile 1223 bis Historical Mile 1422 (in Vorbereitung)
PS:
.
.
Verwendete Quellen:
Historische Fotos wurden - wenn möglich - durch "Embedding" ↗ in diese Blogseite eingebunden.
* 1 - Road Log, Alaska Military Highway, September 1st, 1945 ↗
The Office of the Special Commissioner for Defense Projects in North West Canada
* 2 - Alaska and the Alaska highway - AAA - (American Automobile Association) - 1950 ↗
* 3 - Northwest Travelguide, 14th Edition v. A. Downs - 1958
* 4 - Alaska Highway: Road to Yukon Adventure, 1961
herausgegeben: Canadian Department of Northern Affairs and National Resources
Mein besonderer Dank gilt Murry Lundberg für die Möglichkeit der uneingeschränkte Nutzung
seiner Informationsmaterialen, Texte und Bilder.
* 6 - Ghost Lodges of the Alaska Highway - Our home has six wheels ↗ - 2016
* 7 - Beyond Mile Zero - The Vanishing Alaska Highway Lodge Community
Von Lily Gontard, Foros von Mark Kelly. Harbour Publishing, 2017
* 8 - The MILEPOST® - 75th Edition - 2023 ↗
* 9 - Bell’s Travel Guides - Alaska Highway Road Log - 2023 ↗
* 10 - Alaska Highway Historical Journey - Yesterday and Today - 2023 ↗
* 11 - The Alaska Highway - Lodges, Legends & Lives by Tim Bell 2023 ↗
* 12 - Facts about the Alaska Highway - CAA (Alberta Motor Association) - 1950
* 13 - Alaska Highway - Canadian Section - 1955
* 14 - Alaska Highway - Canadian Section - 1958
* 15 - Travel in Alaska and The Alaska Highway - U.S. Department of Commerce - 1958
* 16 - Road to Yukon Adventure - Canadian Government Travel Bureau - 1960
* 17 - Road to Yukon Adventure - Canadian Government Travel Bureau - 1961
* 18 - Alaska and the Alaska Highway - AAA- 1962
* 19 - Road to Yukon Adventure - Canadian Government Travel Bureau - 1962
* 20 - Road to Yukon Adventure - Canadian Government Travel Bureau - 1964
* 21 - Road to Yukon Adventure - Canadian Government Travel Bureau - 1969
* 22 - Alaska and the Alaska Highway - AAA - 1969/70
* 23 - The Yukon News - Alaska Highway 40th Aniversary - the untold stories - 01.07.1982
* 24 - The Yukoner Magazine / Whitehorse - https://www.yukoner.com/ ↗
* 25 - Stories about Yukon history from Gord Allison - https://yukonhistorytrails.com/ ↗
Roadhouses von Historical Mile 000 bis Historical Mile 500
Roadhouses von Historical Mile 805 bis Historical Mile 1016

PS:
Diese Seiten befindet sich noch im Aufbau und dienen nur der Informationssammlung!
zuletzt aktualisiert: 06.06.2024
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