McDougall SMS

Zu Besuch in der McDougall Stoney Mission Station oder im ehemaligen

Morleyville Settlement



Die McDougall Church
in Morleyville wurde 1875 von dem Methodisten Missionar, Reverend
George McDougall erbaut.
Sie galt als Missionsstation für die
Stoney-Nakoda and Blackfoot First Nations im südlichen Alberta.
Heute liegt diese
historic McDougall Memorial United Church
einige Kilometer östlich von Morley.

















Das Kirchengebäude gilt als die älteste noch existierende protestantische Kirche in Alberta.
Früher gehörte sie zu dem Ort Morleyville, in dem zeitweise bis zu 200 Einwohner zu Hause waren.
Der Ort gilt auch als die älteste "Pionier"-Siedlung im südlichen Alberta
und zugleich auch als der erste, in dem Viehzucht betrieben wurde.
Morleyville bestand bis ins Jahr 1921 und wurde danach aufgegeben.
Damals wurde in der First Nation Siedlung Morley eine neue Kirche gebaut.
Der Niedergang der Siedlung begann aber schon viel eher, als nämlich die Eisenbahnschienen der
Canadian Pacific Transcontinentale Line auf der anderen Seite des Bow Rivers verlegt wurden.

In Morley wurde 1920 von der Canadian Air Board auch der erste Flughafen in Canada eingerichtet.
Hier waren 6 "Airco DH.9A" stationiert. 
Morleyville wurde bereits von John McDougall so benannt, nach einem guten Freund aus Ontario.

Folgen Sie mir bei meinem Besuch dieser Stätte!
(wer sich selbstnoch ausführlich über die hier stattgefundene Historie informieren möchte,
kann dies auf den folgenden Seiten tun)
Gleich an der Einfahrt zum Parkplatz steht dieser Gedenkstein


mit den Plaketten






















Gedenkstein an Rev. G. McDougall


























In dieser flachen Prärie-Gras-Landschaft am Bow-River errichteten sie ihr Dorf.















Die nachstehenden Informations- tafeln sind auf dem Gelände rund um die Kirche platziert und geben einen kurzen, aber informativen Überblick über die Geschichte von Morleyville.
Durch Anklicken erscheinen sie auch größer, so dass man ihren Text besser lesen kann.











Die 1921 aufgegebene Kirche wurde von Freiwilligen Anfang der 1950er Jahre renoviert.


































Nicht nur diese fast zugewachsenen "Spuren" des ehemaligen Missionshauses findet man noch, sondern viele Bodenartefakte, die auf eine ehemalige Besiedlung schließen lassen.



Auch bin ich in dieser extrem trockenen Prärie-Gras-Landschaft auf Stachelbeere-Sträucher gestoßen. Zufall?


Steinig und trocken ist dieses Graslandschaft. Von den westlich gelegenen Bergen weht über die Region zeitweise ein scharfer, kalter Wind - im kurzen Sommer hingegen kann es hier trocken heiß werden.




erstellt am 07.Mai 2017
aktualisiert am 26. Mai 2018

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